Bodypackerin (17) mit Drogen in der Vagina randaliert auf Polizeiwache am Hauptbahnhof

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    • 22.02.13
    • München
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Randale auf der Polizeiwache

Mädchen (17) versteckt Drogen in ihrer Vagina

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München - Eine 17-Jährige hat auf der Polizeiwache am Hauptbahnhof heftig randaliert und den Beamten das Leben schwer gemacht. Zuvor hatten die Polizisten die junge Frau als Bodypackerin mit Drogen im Körper entlarvt.

Die Polizisten waren auf die 17-Jährige aufmerksam geworden, als sie zusammen mit einem 19-Jährigen am Mittwoch, 13. Februar, gegen 23.15 Uhr aus einem Zug aus Prag ausstieg. Der Grund: Die Augen der Teenagerin waren auffällig glasig und gerötet. Die Beamten tippten deshalb auf Drogenkonsum und nahmen sie und ihren Begleiter mit zur Wache. Dort fanden sie im Gepäck der beiden einen Behälter, der stark nach Marihuana roch und an dem auch Pflanzenreste klebten. Dieses Indiz war ausschlaggebend für eine eingehende körperliche Untersuchung der beiden.

Und tatsächlich: Eine Polizistin stieß in der Vagina der jungen Frau auf ein offenbar befülltes Kondom. Damit die 17-Jährige es nicht verschwinden lassen konnte, bevor sie im Krankenhaus eingehend untersucht wurde, wurden ihr Handschellen angelegt. Das passte der Teenagerin aber gar nicht. Sie habe äußerst aggressiv reagiert und die Beamten aufs übelste beleidigt, teilte die Polizei im Pressebericht mit. Unter anderem beschimpfte sie die Beamten nach Angaben der Polizei als "Nuttenkinder" und "Wichser". Die anderen Schimpfwörter sind so obszön, dass die Redaktion sich dazu entschlossen hat, sie an dieser Stelle nicht zu nennen.

22 Gramm Marihuana in mehreren Kondomen gefunden

Nachdem die Staatsanwaltschaft eine körperliche Untersuchung angeordnet hatte, fanden die Ärzte in einer Münchner Klinik insgesamt 22 Gramm Marihuana, die die 17-Jährige in mehreren Kondomen in ihrer Vagina versteckt hatte.

Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens musste die Jugendliche daraufhin in einer Zelle auf der Polizeiwache untergebracht werden. Dort schlug sie nach Angaben der Polizei ununterbrochen gegen die Tür und versuchte sich außerdem, durch Kopfstöße gegen die Wand selbst zu verletzen. Bis auf Rötungen an den Handgelenken durch die Handschellen gelang ihr das jedoch nicht. Schließlich gelang es den Beamten doch noch, die 17-Jährige durch gutes Zureden zu beruhigen. Sie entschuldigte sich daraufhin sogar für ihr Verhalten.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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