München: Dreiste Langfinger-Bande aus Spanier geschnappt

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    • 29.01.13
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Sie kamen aus Spanien

Dreiste Langfinger-Bande geschnappt

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München - 14 Mal schlugen die dreisten Diebe in Münchner Restaurants zu. Immer wieder mit dem gleichen Trick. Doch jetzt sind sie der Polizei ins Netz gegangen.

Seit September 2012 war die Polizei auf der Spur der dreisten Taschendiebe. Die Täter hatten in Lokalen der Münchner Innenstadt insgesamt 14 Mal durch den sogenannten „Jacke-Jacke-Trick“ aus Jacken oder Handtaschen von Gästen Geldbörsen und Kreditkarten gestohlen.

Im Anschluss hatten die Diebe nicht nur Geld an Automaten abgehoben. Sie deckten sich auch mit hochwertiger Kleidung und Uhren ein. Doch dabei vergaßen sie die Videokameras. Resultat: Die Täter wurden bei ihren Aktionen aufgenommen.

Die Bande trieb ihr Unwesen mit mehreren ähnlichen Delikten nicht nur in München, sondern auch in Nürnberg, Allershausen, im Raum Hessen sowie in Berlin.

Im November 2012 erhielt die Kriminalpolizei in Nürnberg einen Hinweis auf einen 25 Jahre alten arbeitslosen Spanier. Und den nutzten die Beamten aus: Am Montagnachmittag, kurz vor 16 Uhr, wurde dieser Spanier von den Taschendiebfahndern der Münchner Kriminalpolizei in der Schrannenhalle am Viktualienmarkt erkannt.

Er war in Begleitung einer Frau. Die Fahnder beobachteten, wie sich das Paar an zwei Taschendiebstählen an einer Bar in der Halle versuchten. Es wurde jedoch offensichtlich nichts erbeutet, da eine Geschädigte den Diebstahlsversuch bemerkte. Daraufhin verließ das Langfinger-Pärchen die Schrannenhalle. Nach einem Telefonat trafen sie sich in den „Fünf-Höfen“ mit dem 31 Jahre alten Bruder des Spaniers.

Da griffen die Taschendiebfahnder zu: Sie nahmen das Trio fest. Ihm dürften Diebstähle mit einem Gesamtschaden von etwa 35.000 Euro nachzuweisen sein.

Bislang sind lediglich die Personalien der beiden Männer gesichert. Die Täterin führte keinerlei Ausweispapiere mit sich.

Alle drei Beschuldigten halten sich als Touristen in Deutschland auf und haben ihren Wohnsitz in Barcelona. Bei ihnen handelt es sich um reisende, hochprofessionelle Taschendiebe, die heute dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt werden. Er wird über die Haftfrage entscheiden.

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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