Münsing - Münsings Bürgermeister Michael Grasl ist dafür, das Nachfolgermodell der "MS Seeshaupt" unter gleichem Namen über den Starnberger See fahren zu lassen. Eine "MS Ammerland" wäre ihm natürlich noch lieber.
Bürgermeister Michael Grasl zeigt sich solidarisch mit seinem Amtskollegen Michael Bernwieser aus Seeshaupt. Die zwei wollen, dass auch künftig eine „MS Seeshaupt“ den südlichen Teil des Starnberger Sees vertritt. Wie berichtet, rangiert die Bayerische Seenschifffahrt die 56 Jahre alte „Seeshaupt“ aus und baut bis Frühjahr 2012 ein Nachfolgermodell. Für den neuen 6,5 Millionen Euro teuren Luxusdampfer stehen drei Namensvorschläge im Raum: Seeshaupt, Tutzing und Possenhofen. Die drei Bürgermeister warben am Montagabend im Bayerischen Fernsehens für ihre jeweilige Gemeinde als Namenspatronin. Rainer Schnitzler (Pöcking) führte das Sissi-Museum in Possenhofen ins Feld, Gernot Abendt (Tutzing) die Akademie. Bernwieser sieht dagegen keinen Grund für eine Namensänderung. Seeshaupt sei ein prominenter Ort genau an der Südspitze des Sees. Entscheiden sollen die Bayern.
(tal)
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