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- Tod von Oma Trinchen ungesühnt
Eschenlohe (ebu) - Die Familie, die in Verdacht stand am Tod von Katharina H. (82) - bekannt als Oma Trinchen - Schuld zu sein, hat Eschenlohe (Kreis Garmisch-Partenkirchen) verlassen. Die alte Dame war im August 2001 auf grausame Weise erstickt worden (wir berichteten).
Als Täter kamen der Polizei zufolge nur die Verwandten - Hans Georg H. (60), seine Ex-Frau Irene (56) und Sohn Christian (26) - in Frage. Doch das Landgericht München II sprach die Verdächtigen im Mai 2002 frei. Die Frage, wer welchen Tatbeitrag geleistet hatte, konnte nicht geklärt werden. Für den damaligen Strafkammer-Vorsitzenden Klaus Rebhan bestand dennoch kein Zweifel daran, dass er mindestens einen Mörder laufen lassen musste.
Als Mordmotiv der Familie H. wurde Geldgier vermutet. Doch an ihrem Grundbesitz, dem Gästehaus "Zur Mühle" und dem noblen Wohnhaus, hatte das Trio keine Freude mehr. Sie waren geächtet. Nun ist Hans Georg H. nach Wusterhusen (Mecklenburg-Vorpommern) gezogen, Irene H. und ihr Sohn haben ein neues Domizil in Hannover.
Der Millionen-Besitz in Eschenlohe ist noch im Besitz der Familie, doch die Gläubiger sind ihnen auf den Fersen. Unter anderem existiert noch eine offene Rechnung mit den Anwälten, denen die H.s ihren Freispruch zu verdanken haben.
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