007.12.09|München|3 KommentareFacebook
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München - Die Liberale Jüdische Gemeinde hat der Stadt vorgeworfen, „jüdische Mitbürger in ihrer Religionsausübung“ einzuschränken, weil sie im Lehel keinen Gottesdienst feiern darf.

Im Oktober besuchte Star-
Es war eine kleine Sensation, als im Oktober Star-
Wenige Wochen später gibt es nun Knatsch. Am 30. Januar 2010 wollte Beth Shalom einen Gottesdienst und ein Bürgerfest auf eben jenem Grundstück abhalten – „als Angebot an die Anwohner und Einwohner Münchens, unser offenes und aufgeschlossenes Judentum kennenzulernen“, wie der Beth-
Der Stadtrat habe noch nicht über die Nutzung des Areals entschieden, heißt es in der Stellungnahme aus dem Hause von Kommunalreferentin Gabriele Friderich. Der Stadt liege noch nicht einmal ein Kaufantrag für das Grundstück vor. Zudem sehe das Planungsreferat Schwierigkeiten, weil die beabsichtigte Nutzung nicht mit dem Bebauungsplan vereinbar sei. Deshalb habe die Stadtverwaltung es abgelehnt, „durch einen Vorgriff auf die beabsichtigte Nutzung den Eindruck zu erwecken, diese Nutzung sei beschlossene Sache“.
Für Beth Shalom ein unverständlicher Schritt, der den Projektleiter der geplanten Synagoge, Terry Swartzberg, gar zu der Aussage brachte: „Es stimmt bedenklich, wenn eine deutsche Behörde jüdische Mitbürger in ihrer Religionsausübung einschränkt.“
Dieser Vorwurf sei „unzutreffend und abwegig“, erklärte das Kommunalreferat. Beth Shalom könne „selbstverständlich in eigenen oder gemieteten Räumen oder auf öffentlichen Plätzen seine Religion ausüben“. Die Stadtverwaltung bot der Gemeinde zudem an, bei der Suche nach einem geeigneten Ort für den Gottesdienst behilflich zu sein.
Den scheinen die liberalen Juden jedoch schon gefunden zu haben: Gottesdienst und Bürgerfest würden stattfinden – auf einem öffentlichen Platz in der Nähe der geplanten Synagoge, teilte Swartzberg mit.
Zumindest die Sorge von Linke-
Auch ohne die aktuelle atmosphärische Verstimmung sind die Hürden auf dem Weg zu der zweiten Synagoge in München hoch. Die kleine liberale Gemeinde müsste allein für die Baukosten 11 bis 13 Millionen Euro aufbringen. Beth Shalom will das Vorhaben mit Spenden und öffentlichen Zuschüssen finanzieren.
Caroline Wörmann
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10.12.09 meint Plato's Retreat (anonym)
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