Brandschutz aus dem Cockpit
018.04.07|NachrichtenFacebook
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Erding (nie) – Zwei Kontrollflüge an den Werktagen und jeweils drei an den Samstagen und Sonntagen unternehmen derzeit die Luftbeobachter des Landratsamtes, der Kreisbrand-Inspektion und des Forstamtes. „Die Waldbrandgefahr ist groß. Ein kleines Feuer oder eine achtlos fortgeworfene Zigarette reichen, um einige Hektar wertvoller Fläche zum Raub der Flammen werden zu lassen“, erklärt Sigrid Leopold vom Landratsamt Erding im Gespräch mit der Heimatzeitung. <P>Die Behörde ist verantwortlich für die Kreise Erding, Ebersberg, Rosenheim und Mühldorf. Zwei Teams gibt es, die jeweils vom Fliegerhorst der Kreisstadt starten. Die drei Maschinen, eine viersitzige Piper, eine Kataner und ein Motorsegler sind im Einsatz. Die Maschinen gehören dem Fliegerclub Erding, der auch die Piloten stellt. Mit an Bord ist auch jeweils einer der sechs eingeteilten Luftbeobachter. <P>„Vom Fliegerhorst geht es in Richtung Ebersberger Forst und weiter bis Kiefersfelden. Von dort fliegen wir wieder zurück über den Chiemsee und Waldkraiburg bis zum Fliegerhorst. Das sind die Eckpunkte. Geflogen wird aber praktisch in Schlangenlinien, um die Brennpunkte abdecken zu können“, berichtet Leopold. <P>Sie teilt die Luftbeobachter ein, und der Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Karlheinz Ruhland, ein pensionierter Hauptmann der Luftwaffe von der Flugsicherung des Fliegerhorstes, disponiert die Piloten. <P>Bisher wurden schon einige Wied- oder Daxnfeuer entdeckt, die zu nah am Waldrand entzündet worden waren. „Vorgeschrieben ist mindestens ein Abstand von 100 Metern. Wird der nicht eingehalten, verständigen wir die Polizei“, so Leopold. <P>
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