019.06.09|München|5 KommentareFacebook
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München - Die Münchner Studenten können aufatmen. Nach zähem Ringen um ein Semesterticket zeichnet sich eine Lösung ab. Der Durchbruch kam völlig überraschend - bei einer Pressekonferenz von OB Ude (SPD).

Begehrte U-
Am Freitag war das anders. Neben nicht mal einer Hand voll Journalisten hatten sich auch drei Studenten und eine Studentin am anderen Ende der langen Holztafel breitgemacht, sieben oder acht Meter von Ude entfernt. Denn der OB wollte ausführen, warum wieder einmal nichts aus dem Semesterticket würde. Es sollte anders kommen.
Die Sache mit dem günstigeren Ticket für Studierende in München ist an sich schon kurios. Seit mehr als 15 Jahren wird darüber in München gestritten. Die Einführung des Tickets scheiterte im Grunde immer am gleichen Problem: Es fahren schon zu viele Studenten mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 60 Prozent sind es im Sommer-
Die Lösung sollte zuletzt folgender Vorschlag des MVV bringen: Jeder Student kauft ein Ticket für 75 Euro, mit dem er sechs Monate lang von abends bis morgens fahren darf, am Wochenende auch ganztags. Studenten, die von Montag bis Freitag auch tagsüber fahren wollten, hätten noch einmal 137, 162 oder 172 Euro drauflegen müssen – je nachdem, ob sich drei, zwei oder nur eine Uni beteiligt. Bei den Studenten hatte dies für Ärger gesorgt. Auch deshalb, weil sie diese verschiedenen Optionen nicht zur Grundlage einer geplanten Urabstimmung machen konnten.
Bei besagter Pressekonferenz war die Stimmung denn zunächst auch gereizt. Es sei hier seine Veranstaltung, mahnte Ude die nörgelnden Studenten. Manch Journalist sah schon, wie der Herr Oberbürgermeister die Studenten aus der Grütznerstube wirft – und seine dort obligatorischen Butterbrezen hinterher.
Doch dann änderte sich der Ton. „Eine Urabstimmung ist mit den verschiedenen Preisen für uns unmöglich“, sagte Anian Kammerloher, Studentischer Vertreter im Senat der Technischen Universität. Ude nickte. Und dass sich – wie von MVG-
Wenig später war die Lösung da. Zur Urabstimmung soll das Modell mit Gesamtkosten von insgesamt 212 Euro pro Semester gestellt werden. Beteiligen sich danach doch nicht alle drei Unis am Ticket, wird nachverhandelt. Auch sollten testweise für ein Jahr die Studenten mit dem 75-
„Das könnte auf jeden Fall ein Durchbruch werden“, jubelte Studierenden-
Matthias Kristlbauer
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20.06.09 meint Klaus (anonym)
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