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- Klinikchef kanzelt Bürgerinitiative ab
Taufkirchen (kg) - Empörung hervorgerufen bei den Gegnern der Männerforensik hat Prof. Matthias Dose mit seiner Einlassung, das Ergebnis ihrer Umfrageaktion sei "in keiner Weise repräsentativ". Bei dieser Bürgerbefragung seien "Unwahrheiten verbreitet und Ängste geschürt" worden.
"Ängste wurden nicht geschürt, sie sind in der Bevölkerung vorhanden", entgegnete Barbara Leiner, eine der Initiatoren der Bürgerbefragung. Gemeinderat Martin Huber (Rep) verwahrte sich entschieden gegen den Vorwurf, er hätte "Leute beeinflusst". BKH-Mitarbeiter hätten jedoch eine Beteiligung an der Bürgeraktion verweigert aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren.
Auch Otmar Zeilbeck (FW) "störte" es, dass die 2397 Unterschriften gegen eine Männerforensik von den BKH-Vertretern als ein Abstimmungsergebnis "beeinflusster, windiger Bürger" hingestellt werde. Konrad Weiher unterstrich die Ängste der Bevölkerung gegen eine Männerforensik "mitten im Ort". Sportplätze, Turnhalle, Kindergarten und Kinderhort seien "ganz nahe dran", sagte er.
Protest erntete Prof. Dose auch mit seiner Feststellung, der Bezirk habe bisher "jede Zusage eingehalten". Dass zahlreiche Wortmeldungen (darunter erneut CSU-Rat Elas) ständig von "mangelndem Vertrauen" gegenüber dem Bezirk sprachen, ging Dr.Dose "auf den Keks".
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