- Dachau (don) - Ein Zeichen setzen, will der Landkreis Dachau mit seiner neuen Aktion "Gegen das Vergessen". Weil es nicht jedem vergönnt ist, zu Lebzeiten Anerkennung für seine gesellschaftlichen Verdienste zu finden, möchte Kreisheimatpfleger Dr. Norbert Göttler auf verstorbene Persönlichkeiten aufmerksam machen, die sich in sozialer politischer, kultureller oder wissenschaftlicher Hinsicht in besonderer Weise für ihre Mitmenschen eingesetzt haben, aber dennoch in Vergessenheit geraten sind.<BR>
Im ersten Jahr der Aktion "Gegen das Vergessen" schlägt der Kreisheimatpfleger Dachauer Bürger vor, die unter Lebensgefahr Opfern des NS-Regimes Hilfe und Unterstützung zukommen ließen. Sie sollen stellvertretend für viele andere geehrt werden, die, bekannt oder unbekannt, sich in ähnlicher Weise engagiert haben.<P>Das sind im Einzelnen: Hans Köchl, Landwirt in Prittlbach; Max Königer, Notar in Dachau; Dr. Erika Mayer, Zahnärztin in Dachau; Rosina und Richard Turba, Lagerhausverwalter in Dachau.<P>In einer stillen Geste der Würdigung ihrer sozialen Hilfsdienste zu Zeiten der NS-Zeit wird der Kreisheimatpfleger einen Blumenstrauß auf den Grabstätten der genannten Personen legen. Über ihr Wirken berichten wir heute auf Seite 18.<P><P>
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