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Stammzell-Spender gesucht: - Hunderten Menschen hat Thomas Rösch schon geholfen - jetzt braucht der 44-jährige Chirurg aus Traunstein selbst Hilfe. Der Familienvater hat Leukämie und sucht dringend einen Stammzellen- Spender.

Es war im Skiurlaub mit seiner Frau Angela und den Kindern Lea (10), Maxi (8) und Niki (6), als der Arzt zum ersten Mal das Gefühl hatte, dass mit seinem Körper etwas nicht stimmt. Der Oberarzt am Traunsteiner Klinikum fühlte sich schlapp und ausgelaugt. "Ich dachte einfach, ich hätte zu viel gearbeitet", erinnert er sich heute.
"Ich hab das Lachen noch nicht verlernt. Aber da ist viel Galgenhumor dabei."
Kurz drauf steht er wieder auf Skiern, bei der Klinik-Meisterschaft. Er stürzt und wundert sich über die hartnäckigen blauen Flecken. Sicherheitshalber lässt er sein Blut untersuchen. Die schreckliche Diagnose: Krebs, Leukämie. Das war heuer am 13. März -der Tag, der die Welt des Oberarztes völlig auf den Kopf gestellt hat. Einen Tag später beginnt der Familienvater die Chemotherapie in München im Klinikum rechts der Isar. Aber retten kann ihn diese nicht.
Wenn der Familienvater überleben will, braucht er so schnell wie möglich einen Stammzellen-Spender. Das ist schwierig. Rösch: "Ich habe keine Geschwister, ein identischer Familienspender steht damit nicht zur Verfügung. Wenn ich überleben will, bin ich auf einen passenden Fremdspender angewiesen."
Und den zu finden, ähnelt der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Der Arzt und seine Familie hoffen deshalb auf eine der Typisierungsaktionen, die Freunde und Kollegen jetzt in Traunstein und München (9./10. Juni in München am Messegelände, Nockherberg und Rettungswache Tölzer Straße) organisieren.
Im letzten Sommer hatte der Chirurg noch selbst eine solche Typisierungs- Aktion durchgeführt. Nach zwei Monaten im Krankenhaus ist er jetzt geschwächt zu Hause. Endlich haben die Kinder ihren Papa wieder. "Alle drei", sagt Rösch, "sind so tapfer." Und wie geht‘s ihm? Das Lachen hat er noch nicht verlernt. "Aber da ist viel Galgenhumor dabei."
Er muss aufpassen -mit dem Essen, mit anderen Menschen. Das Infekt-Risiko ist groß und angesichts seines angegriffenen Immunsystems lebensbedrohlich. Nach der nächsten Chemo wäre der ideale Zeitpunkt für die Transplantation. Das heißt: "Es bleiben acht bis zehn Wochen, um einen geeigneten Spender zu finden."
> So können Sie völlig schmerzlos helfen
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