107.12.09|München|6 KommentareFacebook
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München - Der ausländerfeindliche Stadtrat Karl Richter hat rechtsextremes Propagandamaterial an mehrere Schulen verschickt. Aufmerksame Schüler leiteten die Post an die Behörden weiter. Die Politik ist empört.

© Klaus Haag
Stadtrat und NPD-
Artikel 84 Absatz 2 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs-
Die Münchner Landtagsabgeordnete Margarete Bause, Fraktionschefin der Grünen, nannte die Aktion „unerträglich“. Sie forderte die Kultusbehörden auf, „die Verbreitung von Nazi-
Auch Schulreferatssprecherin Eva Maria Volland zeigte sich „entrüstet“ – gerade, weil Richter sein Schreiben direkt an die Schüler verschickt habe. Post für die Schülermitverwaltung wird grundsätzlich nicht von den Schulleitungen geöffnet. Glücklicherweise hätten einige Schüler Richters Anliegen durchschaut und das Schreiben an ihre Rektoren weitergeleitet. Wie viele Briefe Richter versendet hat, ist unklar. „Man darf aber annehmen, dass er flächendeckend gearbeitet hat“, sagte Volland. Bekannt seien „mehrere Fälle“ an Realschulen und an Gymnasien.
Die Stadtspitze soll sich nun mit dem Thema auseinandersetzen. Womöglich ist Richters Schreiben auch strafrechtlich relevant.
Der Stadtrat und NPD-
Thierry Backes
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07.12.09 meint Ares Skye (anonym)
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