701.07.10|Freising|1 Kommentar
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Au/Hallertau - In Pfaffenhofen hat sich der "Hallertauer" als Regionalwährung etabliert. Jetzt soll in Au die Werbetrommel gerührt werden. Denn noch ist hier nicht alles Gold, was glänzt.

Das Ganze lässt sich vielleicht mit dem Straßenbau vergleichen: Damit der Autofahrer von Ort A nach Ort B kommt, braucht es ein funktionierendes Straßennetz - je verzweigter, desto besser. Genauso verhält es sich mit dem „Hallertauer“: Je mehr Geschäfte und Betriebe die Regionalwährung akzeptieren, desto einfacher hat es der Benutzer, sein Geld wieder zu investieren. „Und genau da wollen wir ansetzen“, sagte Klaus Stuhlreiter bei der Infoveranstaltung am Mittwoch im „Rosenwirt“ in Au. Denn der Chef des Holledauer Grünen-
„Derzeit gibt es an die 70 Akzeptanzstellen - vom Kino bis zur Tankstelle“, berichtet Stuhlreiter. Das große Aber: Die meisten davon sind in Pfaffenhofen und Umgebung. Im Auer Marktgebiet sind es erst deren drei: eine Buchbinderei, ein Bodeninstitut, und auch den Liedermacher und Mundartdichter Martin Kraft alias „Powerziach“ kann man mit der Regionalwährung „Hallertauer“ buchen. „Es ist wichtig, dass wir in Au möglichst viele Akzeptanzstellen aufbauen, um den täglichen Bedarf der Benutzer zu decken“, sagt Manfred Mayer vom Verein „Hallertauer Regional“ in Pfaffenhofen. Das gilt aber auch für eine Umtauschstelle, wo man sich seine Euros eins zu eins in „Hallertauer“ wechseln lassen kann: Die nächstgelegene ist das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach.
Das Besondere an der Währung ist die soziale und kulturelle Komponente. Wer seine „Hallertauer“ in Euro zurücktauscht, nimmt einen Wertverlust von fünf Prozent in Kauf: Zwei Prozent davon gehen an den Verein, drei Prozent kommen Förderprojekten wie den Auer „Kindergartenfreunden“ zugute. Welches Projekt Geld erhalten soll, bestimmt der Kunde.
Infos zum „Hallertauer“ gibt es im Internet auf www.hallertauer-
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