Riesenmosaikstein schreibt Erfolgsgeschichte

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007.02.10|StarnbergFacebook
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Starnberg - Das Starnberger Pflegenzentrum feiert heuer sein fünfjähriges Bestehen. Im Casino des Klinikums Starnberg fand aus diesem Grund eine Feierstunde mit geladenen Gästen statt.

„Erst stutzte ich, dann sah ich, dass es etwas ganz Einzigartiges und Besonderes ist’“, sagte Thomas Weiler, Geschäftsführer des Klinikums Starnberg in seiner Ansprache. Das am 1. Dezember 2004 gegründete Pflegezentrum, schreibe mittlerweile eine ,,richtige Erfolgsgeschichte“. Er sei stolz, dass der Bau des Pflegezentrums einst in Starnberg seine Grundsteinlegung gefunden habe.

Auch Landrat Karl Roth sprach seine Glückwünsche aus und betonte, dass die Mitarbeiter des Pflegezentrums ,,alles tun, damit die Menschen wieder zurück in die Selbstständigkeit finden“. Er bezeichnete die Einrichtung als „Riesenmosaikstein“ des sozialen Engagements.

Die Leiterin des Pflegezentrums, Monika Brugner, brachte anschließend den Gästen die Arbeit des Pflegezentrums näher. ,,Die Ziele sind, die Betroffenen zu aktivieren und die Verwandten einzubeziehen und fachlich anzuleiten“, erklärte sie. Das Durchschnittsalter der Patienten liege bei 83 Jahren. Inzwischen zähle das Pflegezentrum 623 Langzeitbewohner, im Jahr also etwa 120 Patienten. 66 Prozent der Bewohner könnten nach einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 54 Tagen wieder nach Hause entlassen werden. 58 Prozent der Patienten ginge es besser.

Abschließend betonte Brugner, wie wichtig es für die Betroffenen sei, in ihr Zuhause zurückkehren zu können, denn „die Anzahl der Todesfälle steigt, wenn die Patienten nach der Rehabilitierung in ein Pflegeheim kommen“. Sie vermutet, dass die Senioren sich dort eher aufgeben würden.

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