- 23-mal ,Geierwally`: 12 000 Besucher - Neue Stückl-Premiere
Oberammergau/München - Nicht einmal ein halbes Jahr ist vergangen, seit Christian Stückl im Oktober 2002 als frischer (und motivierter) Intendant dem Münchner Volkstheater wieder neues Leben einhauchte. Vier Premieren stampfte der Oberammergauer in dieser kurzen Zeit aus dem Boden, wobei Stückl zweimal selbst Regie führte - in ,Titus Andronicus` von William Shakespeare, dem Auftaktstück, und in der ,Geierwally` aus der Feder Wilhelmine von Hillerns.
Vor allem das Alpendrama mit der jungen erfrischenden Brigitte Hobmeier in der Hauptrolle entwickelte sich am Volkstheater zu einem ungeahnten Publikumserfolg: Zu den bislang 23 Vorstellungen der ,Geierwally` strömten nach Angaben des Theaters rund 12 000 Besucher, darunter auch viele aus Oberammergau, dem Ammertal und dem Landkreis. Die Kritiken waren überwiegend positiv.
Seine erste (Halb-Jahres-)Bilanz am Volkstheater sieht Christian Stückl insgesamt positiv; es sei ganz gut gelaufen, obwohl: "Man steht ganz schön unter Druck." Er sei nicht nur für eigene, sondern auch für Inszenierungen anderer Regisseure zuständig. Daneben müssten die Auslastungszahlen stimmen. Die bewegen sich momentan auf dem Niveau wie früher unter der Intendanz von Ruth Drexel. "Damit kann ich gut leben", so Christian Stückl, dem jüngst der Aufsichtsrat Zufriedenheit signalisierte und auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude äußerte vor kurzem bei einem öffentlichen Podiumsgespräch, "dass mit Stückl der Laden im Volkstheater wieder richtig läuft . . . "
Ludwig Hutter
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