009.10.09|MiesbachFacebook
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Schaftlach - Wissenschaftler der Ludwig-

Kompromiss zwischen Labor und Natur: Ulrich Küppers (v.) und seine Kollegen treffen die letzten Vorbereitungen für das explosive Experiment. foto: leder
Ein bisschen Rauch, ein leiser Knall und kleine schwarze Partikel, die in der Luft tanzen. Und das soll schon alles gewesen sein? Keine Aschefontänen und Lavabrocken, die kilometerweit heraus geschleudert werden, wie man es aus dem Fernsehen kennt? „Wir simulieren hier nur Vulkanausbrüche“, sagt Bettina Scheu und lacht.
Die Wissenschaftlerin der Ludwig-
Meistens messen Scheu und Küppers im Labor. Dort werden experimentell erzeugte Eruptionswolken in Tanks aufgefangen und anschließend charakterisiert. „In Deutschland haben wir keine Vulkane, die Kiesgrube ist der Kompromiss zwischen Labor und Natur“, meint Küppers. „Echt“ ist aber das erstarrte Magma in der Probe, das stammt von einem Vulkan aus Mexiko. Noch Monate wird die Auswertung der Daten, bei denen die Ergebnisse aus Grube und Labor verglichen werden sollen, dauern, schätzt Scheu. „Aber dann haben wir wieder ein Stück mehr vom Puzzle.“
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