619.01.10|München|26 KommentareFacebook
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München - Fans des FC Bayern haben drei Polizisten auf dem Würzburger Bahnhof verletzt, nun dürfen sie nicht mehr in die Fußball-

Berüchtigte Fans: Die Ultra-
Für 81 Anhänger des FC Bayern hat die Freude über den souveränen Sieg ihrer Mannschaft gegen die TSG Hoffenheim am Freitag nur kurz gewährt. Am Samstagmorgen erreichte die ersten von ihnen ein Schreiben des Deutschen Fußballbundes (DFB). Darin teilt ihnen der Verband mit, dass sie in der nächsten Zeit kein Spiel mehr live in einer Arena verfolgen dürfen.
Die Stadionverbote gehen zurück auf einen Vorfall am 22. August 2009. Damals hatten Mitglieder des FCB-
Bei der Staatsanwaltschaft Würzburg gibt es heute Verfahren gegen 22 Personen wegen Landfriedensbruchs und zum Teil wegen gefährlicher Körperverletzung. Verurteilt ist niemand, es gibt noch nicht einmal eine Anklage. Damit weist der Fall Parallelen zu dem prominenten Fall eines mittlerweile 19-
Streitpunkt sind die „DFB-
Auch im aktuellen Fall beruhen die Stadionverbote ausschließlich auf polizeilichen Ermittlungen. Bei den Staatsanwaltschaften in Würzburg und in München heißt es, man stehe in dieser Angelegenheit nicht in Kontakt zum DFB. Der Verband entscheidet offenbar nach einer Liste der „Landesinformationsstelle für Sporteinsätze“, die beim hiesigen Polizeipräsidium angesiedelt ist. Der DFB-
Trotzdem wundert Thomas Emmes vom Münchner Fanprojekt sich über die „extrem hohe Zahl von Verboten auf einen Schlag“. Es mache ihn darüber hinaus „stutzig, dass es deutlich weniger Strafverfahren gibt als Stadionverbote“. Emmes will nun alle Fans unterstützen, „die kein Strafverfahren bekommen haben“. Es gehe darum, Einspruch gegen die Verbote einzulegen – oder zumindest ein Anhörungsrecht beim DFB geltend zu machen.
Der FC Bayern hält sich mit einer Stellungnahme noch zurück. „Wir waren nicht involviert“, sagt Mediendirektor Markus Hörwick.
Thierry Backes
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10.02.10 meint beni (anonym)
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