Hallbergmoos - Auf Initiative von CSU-Rat Marcus Mey und Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat sich nun auch Peter Ramsauer zu Wort gemeldet. Versprechen will er aber noch nichts.
„Einer wirkungsvollen Verbesserung der Verkehrssituation für die Gemeinde Hallbergmoos in unmittelbarer Nähe zum stark frequentierten Flughafen München messe ich eine sehr hohe Bedeutung bei. Sie können versichert sein, dass ich mein besonderes Augenmerk auf die weitere Entwicklung richte“, teilte Ramsauer nun der Kabinettskollegin mit. Ursache des Schriftwechsels ist die für 2013 geplante Fertigstellung der Bundesstraße 388a zwischen Fischerhäuser und Hallbergmooser S-Bahnhof, die dann in die dann in eine „ertüchtigte“ Kreisstraße 44 mündet. Der vom Bauamt als „Übergangslösung“ geplanten Trassenführung zum Autobahnzubringer der A 92 und für den Kreisverkehr an der Ludwigstraße widersetzt sich die Gemeinde seit Jahren vehement (wir haben berichtet).
Auch wenn Ramsauer für die von der Gemeinde favorisierte Variante noch kein Grünes Licht gab: „Die Verkehrsfreigabe in 2013 wird unweigerlich für die heutige Kreisstraße 44 deutliche Zuwächse bedeuten“, weiß er. Dafür müssten, wie es weiter heißt, bestehende Anbindungen und die Strecke ausgerichtet werden. „Zwischenlösungen können keine dauerhafte Funktion übernehmen“. Allerdings, so schränkte der Bundesverkehrsminister ein, wäre ein Neubau „bedarfsrelevant“. Soll heißen: Das Projekt müsste in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden. Und das nimmt erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch.
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