Neufahrn - In Sachen Neufahrner Gegenkurve gibt es einige Punkte, bei denen die Gemeinde Neufahrn und Betroffene noch Gesprächs- und Klärungsbedarf haben. Gestern waren die Erörterungstermine.
Wie kommen Landwirte von Mintraching nach Moosmühle, wenn die Neufahrner Gegenkurve gebaut wird? Und sollte die Bahnstrecke nicht eher unter der Flughafenautobahn geführt werden statt mit einer Brücke daüber? Zwei Punkte, in denen die Gemeinde Neufahrn und Betroffene noch Gesprächs- und Klärungsbedarf haben. Gestern bei den Erörterungsterminen versuchte man die DB „ProjektBau“ zu überzeugen.
Dass Landwirte mit ihren großen Maschinen nach den Vorstellungen der Bahn nicht mehr die Gemeindeverbindungsstraße Mintraching-Moosmühle nutzen könnten, sondern einen Umweg über Westen nehmen müssten, kritisierte Bürgermeister Rainer Schneider: Da würde ein Weg westlich des Gewerbeparks Römerweg genutzt, den man gerne von Pkw-Verkehr freihalten würde. Der Vorschlag der Gemeinde, der statt zweier spitzer Winkel eine erleichterte Wegeführung vorsah, stieß bei den DB-Verantwortlichen auf durchaus offene Ohren: „Dem könnten wir folgen“, sagte Projektleiter Markus Weiser. Aber: „Wir müssen es untersuchen.“
Doch die Vorhabenträger hielten dagegen: Würde man die Neufahrner Gegenkurve unter dem Flughafenzubringer durchführen, müsste man wohl die Autobahn sperren. Und das gehe nicht. Die Sache mit dem nur angedachten Haltepunkt ließ Weiser aus dem Erörterungstermin herausnehmen: „nicht verfahrensgegenständlich“. zz
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