Neuried - Der Neurieder Bauausschuss hat bei der Haushaltsdebatte zunehmend findigere Sparvarianten erprobt. Immer wieder setzten die Räte den Rotstift an.
Unter die Lupe nahmen sie nicht zuletzt diverse Posten für Malerarbeiten. Allein für den Kinderhort waren hierfür 17 000 Euro gegenüber geplanten 6500 Euro angesetzt. Siegfried Schopf (CSU) wies darauf hin, dass die Gemeinderäte zu Einsparungen angehalten seien, da der Haushalt „sehr knapp“ sei. Er wolle deshalb nachfragen, ob es sich im Einzelfall um eine konkrete Notwendigkeit handle.
Für Spielplätze will man statt 48 000 Euro nun 40 000 Euro ausgeben, die private Straßenreinigung soll statt mit 20 000 Euro mit 14 000 Euro zu Buche schlagen, beim Unterhalt des Friedhofs will man 5000 Euro sparen. Zu Beginn der Debatte klafften die Zahlen zwischen Finanzplan und tatsächlichen Mittelanforderungen teilweise merklich auseinander. Ursprünglich um 16 Prozent höher als in der Planung vorgesehen, veranschlagte der Bauamtsleiter den Ansatz 2012 erst einmal mit 830 000 Euro. Wie Peter Müsch betonte, unterbot hierbei das laufende Jahr das Vorjahr trotzdem um 70 000 Euro.
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