Unterschleißheim - Beim Gleis 1 -Eishockey-Cup im Unterschleißheimer Jugendzentrum ist eine Ära zu Ende gegangen.

Unwiderstehlich: Turniersieger „Raging Monkeys“ gegen den ERC Unterschleißheim. Foto: mic
Nach drei Siegen in Serie fanden die zwischenzeitlich als unschlagbar eingestuften „Gleis 1 Penguins“ ihren Meister. Damit verlässt der Pokal das Jugendzentrum und hinterlässt eine Lücke auf dem Premiumplatz der Trophäenvitrine.
Aufgrund einiger Krankheitsfälle spielten heuer nur vier Teams mit. Sonst waren immer um die sechs Mannschaften mit von der Partie. Die Kufencracks spielten ihren Meister bei eisigen Temperturen um die minus 15 Grad deshalb erstmals in Vor- und Rückrunde aus, wobei der Ausgang schnell klar war. Die „Raging Monkeys“ um ihren Macher Florian Trost spielten alles in Grund und Boden. Im Sommer trifft sich die Gruppe regelmäßig zum Streethockey in Oberschleißheim und hat nun die Spielfläche auf den eisähnlichen Plastikplatten für sich entdeckt. Einmal wöchentlich trainieren Trost & Co. im Gleis 1. Sie stellten auch den Torschützenkönig Oliver Verhovnik, der in den sechs Spielen 18 Tore schoss. So standen die „Raging Monkeys“ am Ende mit 18:0 Punkten vor den „Gleis 1 Panters“ mit 12:6, den „Gleis 1 Penguins“ mit 4:13 sowie dem ERC Unterschleißheim (1:16).
Florian Trost sah den Schlüssel zum Erfolg auch in der personellen Schwäche der Seriensieger um Gleis- 1-Leiter Markus Baier: „Früher hatten die Penguins immer acht Auswechselspieler und waren deshalb nie müde zu bekommen.“ Baier wiederum berief grinsend eine Krisensitzung ein: „Wir müssen jetzt Tacheles reden.“ Die Gewinner versuchte er noch zu überzeugen, dass das Gleis 1 der beste Platz sei für den nun ein Jahr ihnen gehörenden Wanderpokal. Auch das blieb ohne Erfolg. Die Triumphatoren zogen mit der Trophäe unter dem Arm nach Hause.
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