Oberammergau - Neue Erkenntnisse um das Drama beim König-Ludwig-Lauf am Sonntag in Oberammergau: Der ums Leben gekommene Schwede lief am Tag vor seinem Tod noch ein 50-km-Rennen.

© Ludwig Hutter
Ein Großaufgebot von Rettungskräften war in Oberammergau im Einsatz, um die Patienten zu versorgen.
Der tragische Tod des Schweden Toivo Harju (74) und die extremen Bedingungen mit Temperaturen bis zu minus 24 Grad beim 40. König-Ludwig-Lauf in Oberammergau waren gestern Gesprächsthema Nummer eins im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Immer wieder diskutiert: Liegt die Verantwortung allein bei den Sportlern? Oder muss ein Veranstalter rechtzeitig einen Wettkampf stoppen, wenn Gefahr in Verzug ist? Droht eventuell im vorliegenden Fall erneut – wie beim Zugspitzlauf – ein gerichtliches Nachspiel?
Von den Teilnehmern selbst habe der Verein durchwegs positive Rückmeldungen erhalten, sagt Papistock: „Sie waren begeistert und wollen nächstes Jahr auf alle Fälle wieder kommen.“
Von Ludwig Hutter und Janine Tokarski
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