Peißenberg - Am 31. März 1971 war es, als die Kohleförderung in Peißenberg eingestellt wurde. Die Zeit, als Kohle das Rückgrat der Energieversorgung war, ging damit unwiederbringlich zu Ende.

So sah das Bergwerk in Peißenberg vor 40 Jahren aus. Heute erinnert nur noch wenig an diese Zeit.
Glücklicherweise gab es genügend Arbeitsplätze in Betrieben, die bereit waren, nach Peißenberg zu gehen. Sicherlich trug die staatliche Unterstützung und Wirtschaftsförderung dazu bei. Firmen wie „Agfa“, „Siemens“ und „MTU“ erklärten sich bereit, sich mit Werken in der Marktgemeinde niederzulassen. Sie hatten den Vorteil, dass sie auf eine große Zahl motivierter Arbeitnehmer zugreifen konnten. Die „BHS“ gründete mit „Zarges“ einen Betrieb für Stahlbau und Entstaubungsanlagen, einige Jahre später hatte er rund 280 Beschäftigte. Doch mittlerweile erinnert hier nichts mehr an diese Zeit. „Die älteren Peißenberger können sich noch an die aufgebauten Achterbahnen erinnern“, so der Hohenpeißenberger Rudi Hochenauer, der immer wieder Interessantes der Heimatgeschichte zusammenträgt.
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