Peiting - 1300 Teilnehmer wagten sich am Sonntag bei der Pfaffenwinkel-Radrundfahrt mit Start und Ziel in Peiting auf eine der vier Strecken zwischen 47 und 165 Kilometer.

Ja, sind wir denn schon im Ziel? So könnte man den Jubel dieser Radlergruppe deuten. In wahrheit haben sie mit der LaOla-Welle nur unseren Fotografen am Straßenrand begrüßt. fotos: hans-helmut herold
„Unser Ziel ist es, so viele Kalorien zu verbrauchen, wie wir unterwegs zu uns nehmen“ erklärt René Blind mit einem schelmischen Lächeln, während er den letzten Check an seinem Rennrad durchführt. René gehört zu der Radgruppe „Post SV Weilheim“, die mit elf Sportlern gegen 6.30 Uhr auf die 165 Kilometer lange Strecke geht. Mit im Team ist Willi Sepp, ein alter Hase in Punkto Rennradsport. Für ihn besteht der Reiz an der Veranstaltung, in einer Gruppe zu fahren. „Da hast Du blindes Vertrauen, wenn Du mit so erfahrenen Leuten fährst und kannst auch die Natur genießen“ erklärt Willi.
Für die 1300 Teilnehmer waren vier Touren zwischen 165 und 47 Kilometer angeboten. Auf vier Verpflegungsstationen wurden über 3000 belegte Semmeln gereicht. Dazu Suppen, Mineralgetränke und Kistenweise Bananen und Melonen. Da griff auch Ursula Riedle aus Epfach gerne zu, die mit dem „Riedle-Team“ auf die große Tour ging. Als einzige Frau unter den Rennrad-begeisterten Mitstreitern fuhr sie im Windschatten von Achim Goleina, der das zweite Mal teilnahm. Ursula trainiert seit neun Monaten auf dem Rennrad, an diesem Tag war die erste große Bewährungsprobe. Ihr Ehemann Michael bildete mit seinem Vater Anton (69) die Spitze der „Riedle-Truppe“.
Dass alle Fahrer gut versorgt waren, lag in den Händen der über 100 Helfer am Start und unterwegs. Mitorganisator Georg Bader vergisst dabei nicht, die vier Vereine zu erwähnen, ohne die dieser Kraftakt nicht zu bewältigen gewesen wäre: RC 77 Altenstadt, RC 72 Peiting, SV Huglfing und SV Söchering.
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