Peiting - Weil es an der Peitinger Seestraße fast zu einem schrecklichen Unfall mit zwei Schulkindern gekommen wäre, hat die Gemeinde jetzt auf Elternbitten reagiert und einen Übergang für Schüler geschaffen - eine Verkehrsinsel soll folgen.

Die Eltern helfen mit am Überweg, damit die Kinder sicher über die Straße kommen. fra
Eine verheerende Situation: Zwei junge Mädchen im Grundschulalter wollen auf ihrem Schulweg die Peitinger Seestraße überqueren - und werden fast überfahren.
Ob sie nicht geschaut, sich verschätzt oder auf dem Weg herumgetobt hatten, ist unklar, sicher ist nur, dass es um ein Haar zu einem schlimmen Unfall gekommen wäre - wenn der Lkw-Fahrer nicht rechtzeitig gebremst hätte. „Genau das war für mich das ausschlaggebende Ereignis, zu handeln“, erzählt Susan Magg, selbst Mutter von einer Tochter in der ersten Klasse.
Einfach sei das jetzt im Winter zwar nicht gewesen - „die Arbeiter haben zwei komplette Gasflaschen gebraucht, um den Teer schmelzen zu können“, wie Asam erzählt - dafür sollen die weißen Markierungen auf der Seestraße allerdings auch nur eine Übergangslösung sein: Für die optimale Sicherheit ist noch dieses Jahr eine Verkehrsinsel geplant.
Dazu muss Bürgermeister Asam allerdings noch mit der benachbarten Firma sprechen, da der Grund kein Gemeindeeigentum ist. „Einen kleinen Abschnitt müsste die Gemeinde der Firma also erst noch abkaufen“, erzählt Asam. Ein Problem sieht er darin allerdings nicht, geäußert hätte er den Wunsch nämlich bereits, „und es müsste schon klappen“.
Eine Neuigkeit für die Eltern, die besser nicht sein könnte. „Mit dem gekennzeichneten Überweg sind wir schon vollkommen zufrieden“, erzählen die einstimmig, denn der wird zusätzlich von ihnen als Schulweghelfer abgesichert. Dass sogar eine Verkehrsinsel geplant ist, wussten sie bisher nicht, sind aber damit umso glücklicher.
Auch der Schongauer Polizeibeamte Udo Mewes heißt dieses Vorhaben als ratsam, „schließlich ist das eine relativ viel befahrene Straße“, erklärt er, „da muss für Sicherheit gesorgt werden“.
So weit, so gut. Der einzige Punkt, an dem sich Bürgermeister Asam und die Eltern noch nicht einig sind: Ein Fußweg über das angrenzende Firmengrundstück, das von einigen Lkw-Fahrern als Abkürzung genutzt wird. Ob dort auch noch ein Fußweg errichtet werden kann, könne Asam noch nicht sagen, die Eltern allerdings wünschen es sich ausdrücklich.
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