Peiting - Der Peitinger Marktplatz und dazu eine beachtliche Zahl von Zuschauern. Das war am Samstagabend die Kulisse beim Einritt der 65 Teilnehmer des 3. Deutsch-Italienische Freundschaftsritts.

Empfangen von vielen Schaulustigen und angeführt vom Trommlerzug reiten die Reiter am Peitinger Hauptplatz ein. Links hoch zu Ross: Der Peitinger Georg Kirchbichler, der die gesamte Organisation des Deutsch-Italienischen Freundschaftsrittes übernommen hatte.foto: wk
„Wir können Bürgermeister Michael Asam und der Marktgemeinde für diesen herzlichen Empfang nur danken“, sagte mit Dietmar Köstler der Vorsitzende der „Vereinigung der Freizeitreiter und Freizeitfahrer“ mit bayernweit rund 5000 Mitgliedern in über 100 Vereinen.
57 Reiter aus Bayern, Nordrheinwestfalen und dem Saarland sowie acht italienische Reiter aus Mantua , Turin und dem Trentino haben am 3. Deutsch-Italienischen Freundschaftsritt teilgenommen. Der erste war in Aying und der zweite im vergangenen Jahr in Predazzo. „Wir haben nach einem italienischen Partner gesucht und sind im Verband „Natura a Cavallo“ fündig geworden“, erläutert Dietmar Köstler wie es zu dieser Verbindung Gleichgesinnter gekommen ist. Den Ausritt zu Pferd in die freie Natur genießen: Das haben sich die Mitglieder beider Verbände auf die Fahne geschrieben. Und sie seien dabei zugleich auch Interessenvertreter der Naturschützer.
Nach einem Ausrichter für den dritten gemeinsamen Ritt habe man im Pfaffenwinkel Ausschau gehalten. Und sei im Reiterhof von Georg Kirchbichler auf Anhieb fündig geworden, freut sich Dietmar Köstler aus Gilching. Im Klartext bedeutet dies, dass der Chef des Reiterhofes für die gesamte lokale Organisation zuständig war: Die Reiter waren teils auf dem Reiterhof, teils in Peitinger Gaststätten, die Pferde - Haflinger, Araber, Criollos und Huzulen sowie die zwei Mulis - alle von Donnerstag bis Sonntag auf dem Reiterhof untergebracht.
Zum Programm gehörten der Besuch der historischen Altstadt von Schongau und am Samstag der Ritt zur Wieskirche und auf dem Rückweg der Einritt in Peitings Marktplatz. Angeführt wurde die stattliche Reiterschar vom Trommlerzug der Peitinger Knappschafts- und Trachtenkapelle.
Sereni Pellegrino, er ist der Vizepräsident des Verbandes „Natura a Cavallo“, sagte, er freue sich darüber wie begeistert die Reitertruppe im Peiting aufgenommen worden ist. Und er sei überzeugt, dass sich die Freundschaft nicht nur auf die Reiterei bezogen habe. Guiseppe Fraccini aus Predazzo indes hat bereits versprochen, „beim nächsten Ritt bringen wir unseren Bürgermeister mit nach Peiting“.
Michael Asam erwähnte auch die Städtepartnerschaft zwischen Peiting und Calvi und er versprach auch die Reiterverbände partnerschaftlich zu begleiten. Über das Schmankerlfest und das Apertum könne man passend den Bogen zum Reiterfest spannen. Für Andreas Schmid vom Tourismusverband Pfaffenwinkel ist der Freundschaftsritt „eine tolle Werbung für die Marktgemeinde“.
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