Peiting - Jetzt wird’s unterirdisch: In Peiting muss der Kanal repariert werden. Und zwar im Bereich des Hauptplatzes.

Die Arbeiten am Kanal vor dem Peitinger Rathaus. Foto: bas
Der weiße Lieferwagen der mit der Reparatur beauftragten Firma stand einige Tage im Rathausbereich. Schließlich galt es, diverse Löcher und Risse im Kanal zu dämmen. Außerdem mussten die undichten Stellen verpresst werden. An defekten Hausanschlussleitungen wurden Partliner gesetzt - kurze, mit Harz getränkte Filzschläuche, die wie ein Pflaster von innen das Rohr abdichten. Viel Arbeit, die auch etwas kostet. Je Kanalabschnitt sind zwischen 8000 und 13 000 Euro zu berappen, so Gerhard Habersetzer vom Bauamt Peiting.
Besagter Kanal wurde im Jahr 1963 entlang der Peitnach hergestellt. Höchste Eisenbahn also für eine Begehung des Kanals - die wird übrigens alle paar Jahre vorgenommen, zumindest bei den größeren Kanälen. „Die kleineren werden bekrochen“, erklärt Habersetzer. So werden Schäden festgestellt und es wird gesichert, dass der Kanal reibungslos funktioniert.
bas
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