Penzberg – Schwirrten noch vor gar nicht allzu langer Zeit Visionen von einem gemeinsamen Haus für Campendonk- und Bergwerksmuseum durch die Penzberger Kulturwelt, ist jetzt pure Vernunft angesagt.

© Penzberger Merkur
Das Penzberger Stadtmuseum.
„Wir brauchen eine realistische Lösung, aus finanzieller und zeitlicher Sicht“, bekräftigte Richard Kreuzer, Vorsitzender des Freundeskreises Heinrich Campendonk bei einem Presse-Gespräch. Vier Penzberger Kulturvereine fordern kurzfristig einen Anbau an das Stadtmuseum und weitere Investitionen in das Bergwerksmuseum. Beide Museen weisen erhebliche Sicherheitsmängel auf.
Außerdem sollte man auf der Welle des Erfolges der jüngsten Ausstellungen reiten, wenn es um mögliche Geldgeber geht.
Kreuzer ist dabei sehr zuversichtlich, dass die Stadt Penzberg nur einen geringen finanziellen Anteil der Gesamtkosten aufbringen muss. Es würden sich zahlreiche Fördermittel, zum Beispiel von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen, anbieten.
Auch beim Bergknappen-Verein ist Realismus eingekehrt. „Die Idee eines Museums am alten Schlachthof wird endgültig beerdigt“, sagte Peter Glück.
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