Vierkirchen - Etwa 4000 Besucher sahen 42 Gruppen beim Faschingszug in Vierkirchen - und das überwiegend friedlich und freundlich, wie die Polizei mitteilte: Es gab nur eine Körperverletzung.

Ganz freimütig gestand Vierkirchens Faschingszug-Organisator Prof. Dr. Hans Kohmann, zugleich Vorsitzender des Kulturvereins, dass das Aufstellen für den Zug heuer recht chaotisch abgelaufen sei. „Die musste ich mir erst zusammensuchen: Die standen fast bis Giebing.“ Und so war das akademische Viertel schon abgelaufen, als von Kohmann weit und breit immer noch keine Spur war. Gerade als sich Herbert Krause als Ersatz-Ansager opfern wollte, tauchte der „Chef“ endlich auf. Im fliegenden Wechsel fand der Mikrofontausch statt. Doch die etwa 4000 Besucher warteten geduldig, bis die meist jungen Akteure, die sich enorm viel Arbeit gemacht hatten und schon ungeduldig mit den Hufen scharrten, endlich loslaufen durften. Sie legten sich leidenschaftlich ins Zeug, insbesondere die Kinder. Ein Mini-Zwerg zog Papa Zwerg und ein kleines Wikinger-Mädchen zerrte tapfer ihren Bollerwagen vor dem großen Faschingswagen her.
Begünstigt wurde Vierkirchens Faschingszug durch das perfekte Wetter: Pünktlich zu Zugbeginn verschwanden die Wolken. Für die nötige Sicherheit sorgten Einsatzleiter Johann Trinkl mit 24 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Vierkirchen, fünf Streifenwagenbesatzungen der Polizei sowie die örtliche Einsatzgruppe des Landkreises. Laut Einsatzleiter verlief die Veranstaltung fast störungsfrei, nur eine Körperverletzung wurde nachträglich bei der Polizei in Pfaffenhofen angezeigt. Ein 19- und ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Pfaffenhofen waren aneinander geraten: Der ältere schlug dem jüngeren ins Gesicht.
(rds)
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