Planegg - Das Team des Planegger Jugendtreffs Waaghäusl konnte zum Neujahrsempfang einladen. Was nach einem Wasserschaden lange Zeit fraglich war.

Traditioneller Neujahrsempfang im Planegger Jugendhaus Waaghäusl (v.li.): 2. Bürgermeister Peter Heizer, Angelika Kluge (Kreisjugendring), Bürgermeisterin Annemarie Detsch, Thomas Zynda (Marteeny), Nadja Köhler (Marteeny), Claudia Haslbeck (Waaghäusl), Anne Bomblies (Mobile Jugendarbeit), Sabine Becker (Sozialarbeit Planegg), Jan Lindemann (Waaghäusl), Dirk Imhof (Waaghäusl) sowie Franziska Pazman (Volksschule Planegg Schulsozialarbeit). Foto: höfle
Auf die gute Zusammenarbeit zwischen den Planegger Jugendhäusern und der Gemeinde Planegg wurde am Donnerstag im Waaghäusl angestoßen. Zum Neujahrsempfang waren nicht nur die Teams des Waaghäusl und des Marteeny gekommen, sondern auch die Planegger Bürgermeisterin Annemarie Detsch und weitere Vertreter der Gemeinde waren eingeladen, um bei Suppe und Weißwürsten zu feiern.
„Unser Neujahrsempfang hat lange Tradition“, sagt Claudia Haslbeck, die für die regionale Jugendleitung verantwortlich ist. Den Anlass wolle man nutzen, um sich bei der Gemeinde für die unkomplizierte und unbürokratische Kooperation im letzten Jahr zu bedanken. „Die Vertreter der Gemeinde haben immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen“, sagt Haslbeck.
Dass die Feier überhaupt in den Räumen des Waaghäusl stattfinden konnte, ist dem Team des Jugendtreffs zu verdanken. Denn am Wochenende vor Weihnachten ereignete sich im Erdgeschoss des Gebäudes ein Wasserschaden. Da das Haus während des Wochenendes leerstand, konnte das Wasser ungehindert auslaufen und in den Keller sickern. „Als wir am Montag die Tür aufmachten, standen wir knöcheltief im Matsch“, erinnert sich Dirk Imhof, der seit dem Jahr 2000 in der Einrichtung tätig ist. Seitdem wird fleißig renoviert. Der Parkettboden im Erdgeschoss musste erneuert werden, die Jugendlichen haben den Disco-Raum neu gestrichen, und im Keller laufen immer noch Lufttrockner. Wie lange es dauern wird, bis die Schäden völlig behoben sind, ist unklar.
Dennoch war 2011 ein erfolgreiches Jahr, da sind sich alle Mitarbeiter einig. Besonders habe man sich darüber gefreut, dass so viele Menschen die Räume des Waaghäusl und des Marteeny für private Feiern nutzen wollten. „Wir könnten jedes Wochende vermieten“ sagt Haslbeck. Neben einer Personaländerung - Nadja Köhler und Anne Bomblies werden das Marteeny verlassen - steht im kommenden Jahr vor allem eines auf der Agenda: „Wir wollen endlich Musik hier im Waaghäusl machen“, sagt Sozialpädagoge Jan Lindemann. Man wolle einen Bandraum einrichten und gemeinsam musizieren. „Das ist unser großes Vorhaben für 2012.“
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.