Planegg - Das Ensemble-Theater darf nicht mehr in der Planegger Musikschule spielen.
Das Ensemble-Theater München fühlt sich von der Gemeinde Planegg vor die Tür gesetzt. Die Schauspieltruppe, die zum Forum Neuried gehört und in der dortigen Grundschule probt, darf den Konzertsaal der Planegger Musikschule, in dem sie jahrelang Stücke aufführte, nicht mehr nutzen. Wie auch im Kupferhaus sollen Räumlichkeiten in gemeindlichen Einrichtungen nicht länger an auswärtige Vereine und Institutionen vermietet werden „Für uns ist das wie ein Tritt in den Hintern“, sagt Traudl Teufl, die beim Ensemble-Theater für die Organisation zuständig ist.
Denn als Auswärtige sieht sich Ensemble-Leiterin Brigitte Hoerrmann und ihre Truppe nicht. „Wir sind und fühlen uns als Würmtaler“, sagt die Stockdorferin, die selbst seit mehr als zehn Jahren an der Volkshochschule Würmtal Unterricht in Sprechtechnik und Stimmbildung gibt. Die Gemeinde berücksichtige überhaupt nicht, dass das Ensemble 1994 als Max-Planck-Bühne in Martinsried gegründet wurde und seither überwiegend in den Würmtal-Gemeinden Planegg, Gräfelfing und Neuried spielt.
Dass das Ensemble Ende der 90er Jahre umbenannt wurde, hatte mit dem Verlust der Spielstätte im Max-Planck-Institut zu tun. Und damit, dass inzwischen nur noch Berufsschauspieler auf der Bühne standen. Da es auch Auftritte in München gab und man nicht länger als Laientruppe angesehen werden wollte, sei der Name Ensemble-Theater München gewählt worden, so Hoerrmann.
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