Poing - Heftiger Wind hat Mittwochfrüh und am Vormittag im Landkreisnorden für massive Behinderungen im Straßenverkehr geführt. In und rund um Poing ging zeitweise gar nichts mehr.

Nur im Schritttempo ging’s am Mittwochvormittag im Landkreisnorden voran. Hier die Münchner Straße in Poing, die zur Autobahn führt. foto: rösl
Im Dauereinsatz waren am Mittwochvormittag die Schneeräumfahrzeuge sowie die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und der Polizei im Landkreisnorden. Grund war der starke Wind, der den Schnee auf die Straßen wehte und somit für massive Verkehrsbehinderungen sorgte. "Kurzfristig hieß es auf den Straßen rund um Poing: Nichts geht mehr!", teilte der Leiter der Polizeiinspektion Poing, Helmut Hintereder, am Mittwochnachmittag mit. Mehrere Ortsverbindungsstraßen mussten gesperrt werden, da Fahrzeuge liegen blieben oder die Straßen aufgrund von Schneeverwehungen nicht mehr befahren werden konnten.
Mittelschwere Verletzungen zog sich hingegen eine Autofahrerin zu, deren Wagen gegen 7.15 Uhr auf der Fahrt von Grub nach Parsdorf von einer Windböe erfasst und auf die Gegenfahrbahn geweht wurde. Dort stieß das Auto gegen einen entgegenkommenden Lastwagen.
Polizeichef Helmut Hintereder beendet den Pressebericht zu den Geschehnissen am Mittwochvormittag mit den Worten: "Ein großes Lob ist den Einsatzkräften der Feuerwehr und den Mitarbeitern der Bauhöfe zu zollen, die unermüdlich im Einsatz waren. Ein Dank gilt auch den Landwirten und Baufirmen, die kurzerhand schweres Gerät zur Verfügung stellten, um Straßenabschnitte frei zu machen bzw. liegen gebliebene Fahrzeuge wieder flott zu bekommen."
von Armin Rösl
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.