Grasbrunn - Wie üblich gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Harthausen.

Tragen voll Stolz die Feuerwehr-Uniform: Ihren langjährigen Stützen überreichen Vorsitzender Ralf Wagner und Kommandant Markus Mende (hinten v.l.) die hohen Auszeichnungen der Gemeinde: Die goldene Feuerwehrmedaille erhalten (v.l.) Martin Wetzl (35 Jahre Mitglied) und Thomas Klimant (25 Jahre), die silberne Medaille bekommen Franz Wenzl (25 Jahre) und Martin Mayer (30 Jahre), denen auch Bürgermeister Klaus Korneder gratuliert. Foto: rabe
Vorsitzender Ralf Wagner legte in Gegenwart der Bürgermeister Klaus Korneder und Iris Habermann sowie Erwin Ettl und Andreas Murr von der Kreisbrandinspektion einen erfolgreichen Rechenschaftsbericht vor.
Gut beschützt ist Harthausen von 54 aktiven Feuerwehrlern, weitere 39 gehören dem Verein an. Das vergangene Jahr war voller Termine, von denen erfreulicher Weise viele nur dem Zusammenhalt der Feuerwehr dienten, wie beispielsweise Faschingsball, Kesselfleischessen und Florianimesse. Wichtig war Wagner der Hinweis auf den neu erstellten Internetauftritt, auf der Homepage sind beispielsweise auch im Jahresplan Übungen und Vereinsveranstaltungen jederzeit einsehbar.
Die Vorschau auf das kommende Jahr zeigt, dass es ereignisreich wird, beispielsweise durch den Faschingsball am Faschingssamstag, der unter dem Thema „Tief im Wald“ steht. Am 11. Juni ist der „Tag der offenen Tür“, der als Familientag stattfinden wird.
Zuvor hatte Kommandant Markus Mende in seinem Rechenschaftsbericht von vielen Einsätzen und fast 80 Übungen und Lehrgängen berichtet. Erfreulich ist, dass sich die Zahl der Einsatzstunden von über 1000 im Vorjahr fast halbiert hat, wohingegen die Übungsstunden um mehr als zehn Prozent gestiegen sind, denn Mende sieht für die sich rasant durch unsere schnelllebige Zeit „verändernden Einsatzrisiken und Anforderungen“ nur eine Antwort, „unsere Kräfte immer wieder so schnell wie möglich mit dem neuesten Wissen auszustatten“. Daher die vielen Übungen und Lehrgänge.
Schließlich bat er Bürgermeister Korneder um bezahlbaren Wohnraum für die Feuwehrler, denn „in den letzten drei Jahren zogen sieben gut ausgebildete Feuerwehrleute wegen Wohnungsmangel aus unserem Ort. Tendenz leider steigend“. Die First Responder arbeiten mit viel Erfolg. Denn in den fünf Jahren ihres Bestehens wurden sie 340-mal gerufen und treffen im Schnitt sechs Minuten vor dem Rettungsdienst am Einsatzort ein. Franz Köppl
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