Ein Peitinger Fußballer fühlt sich in Starnberg wohl

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    • 13.07.12
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Ein Peitinger Fußballer fühlt sich in Starnberg wohl

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Peiting - Immer wieder versuchen talentierte Fußballer aus der Region ihr Glück in anderen und höherklassigen Mannschaften. Einer von ihnen ist Christian Steeb vom TSV Peiting, der bei der FT Starnberg 09 in der Bezirksoberliga kickte und jetzt mit den Kameraden in die Landesliga aufgestiegen ist.

Im Fußball-Einsatz mit den Kameraden: Christian Steeb (Mitte) spielt bei der FT Starnberg 09 in der Landesliga, ist aber auch seinen Kollegen und Freunden in Peiting verbunden. Bei der Marktmeisterschaft war der 22-Jährige für die Wilden Kerle am Ball. foto: df

Im Fußball-Einsatz mit den Kameraden: Christian Steeb (Mitte) spielt bei der FT Starnberg 09 in der Landesliga, ist aber auch seinen Kollegen und Freunden in Peiting verbunden. Bei der Marktmeisterschaft war der 22-Jährige für die Wilden Kerle am Ball. foto: df

„Ich fühle mich hier wohl, und ich habe es noch nicht bereut, dass ich nach Starnberg gegangen bin“, spricht sich Christian Steeb positiv über den Wechsel aus. Doch ganz freiwillig war der dann aber doch nicht. Der 22-Jährige studiert in München Sport und Wirtschaft, da liegt Starnberg näher als Peiting. Und mit einer schnellen Rückkehr des offensiven Mittelfeld-Mannes ist nicht zu rechnen. Denn er ist erst im zweiten Semester, und das Studium wird ihn noch drei weitere Jahre in Anspruch nehmen. So lange wird er in der Landeshauptstadt wohnen. Wenngleich er immer von Jahr zu Jahr entscheiden will, wie er seine fußballerische Zukunft gestaltet.

„Die Leute sind in Starnberg super, und wir machen auch viele gemeinsame Unternehmungen hier“, spricht Christian Steeb die Kameraden an, mit denen er gut auskommt. Ähnlich wie in Peiting, wo er noch alle seine Freunde hat. Zuletzt spielte er auch bei der Peitinger Meisterschaft bei den Wilden Kerlen mit. „Ich hatte zu keiner Zeit Probleme, mich in Starnberg einzuleben.“

Christian Steeb, der bis zur C-Jugend beim TSV Peiting alle Nachwuchsmannschaften durchwanderte, war schon einmal in Starnberg. Bei der C-Jugend wechselte er von der Peitnach an den Starnberger See, und eine Saison spielte er dort auch noch in der B-Jugend auf hohem Niveau, ehe er wieder nach Peiting zurückkehrte. Nach der A-Jugend folgte der direkte Weg in die erste Mannschaft, wo er wichtiger Stammspieler war und drei Jahre spielte. Zuletzt leistete er bei den Fußballern auch noch sein freiwilliges soziales Jahr ab, indem er sich um die F- und C-Jugendlichen kümmerte.

„Ich wollte dann den nächsten Schritt machen und suchte die Herausforderung“, spricht Christian Steeb den Wunsch nach der höheren Spielklasse an. Da kam der Abschluss im Schongauer Welfen-Gymnasium mit dem Abitur und das folgende Studium gerade recht. Bereits in seinem ersten Jahr schaffte er mit den Kameraden den Aufstieg in die Landesliga, die heuer in fünf Gruppen eingeteilt ist, nachdem die Bezirksoberliga aufgelöst wird.

Christian Steeb ist eigentlich Schongauer. Doch was den Fußball betrifft, ist er immer den Peitingern verbunden. Wenn er in der Heimat ist, so alle zwei oder drei Wochen, dann trifft er sich auch mit den Kameraden. Und wenn die Peitinger in der Münchner Umgebung spielen und er selbst keinen Einsatz hat, dann schaut er sich das Spiel des Bezirksligisten auch einmal an.

„Die haben durchaus die Chance, auch nach oben zu kommen“, ist Christian Steeb überzeugt. Mit Markus Ansorge als Trainer erwartet er neuen Schwung für die Mannschaft. „Fußballerisch haben die das drauf“, spricht er sich auch für Wechsel von einigen Spielern aus. „Wenn man die Gelegenheit hat, weiter nach oben zu kommen, dann soll man das auch nutzen.“ So wie er es selbst gemacht hat. Ziel und Vorgabe ist jetzt in der Landesliga der Klassenerhalt.

20 Spiele hat Christian Steeb für die FT Starnberg 09 in der Bezirksoberliga gemacht, und fünf Tore geschossen. Auf Platz fünf schloss die Mannschaft ab. In den ersten acht Einsätzen war er nicht dabei, nach Abitur und Zivildienst machte er erst einmal einen längeren Urlaub in Australien und Neuseeland. „Das war die Gelegenheit, einmal rauszukommen“, so Christian Steeb, der viermal in der Woche mit den Kameraden trainiert und die komplette Rückrunde gespielt hat. „Der Aufwand ist hier schon etwas größer“, weiß er. Dafür gibt es aber auch ein kleines Taschengeld. Für andere Dinge bleibt dem 22-Jährigen kaum Zeit. Auch nicht für eine feste Freundin, er ist also noch zu haben. df

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