Urlaubszeit kann Fußballtrainer in Nöte bringen

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    • 23.08.12
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Urlaubszeit kann Fußballtrainer in Nöte bringen

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Weilheim-Schongau - Urlaubszeit ist Fußballzeit: Als die schönsten Wochen des Jahres begannen, starteten die einzelnen Spielklassen in die Punktspielrunden. Das bereitet den Trainern mitunter personelle Probleme, weil ihre Spieler Urlaub machen und deshalb ausfallen.

Genügend Personal: Trainer Klaus Traxel vom SV Hohenfurch (vorne) hat keine Aufstellungssorgen. foto: df

Genügend Personal: Trainer Klaus Traxel vom SV Hohenfurch (vorne) hat keine Aufstellungssorgen. foto: df

Die Mannschaften der heimischen Umgebung haben mit der Urlaubsplanung in ihren Mannschaften weniger Sorgen, wie die Teamchefs verdeutlichen. „Sicher fällt mal der eine oder andere aus, weil er in Urlaub fährt“, gibt Markus Ansorge von Bezirksligist TSV Peiting zu verstehen, „aber wir haben einen großen Kader, so dass wir Ausfälle verkraften können.“ Ausgenommen das vergangene Nachholspiel in Geretsried, das zu dem Zeitpunkt unter der Woche nicht vorgesehen war. Deshalb haben gleich fünf Fußballer in der Meinung einer freien Woche einen Kurzurlaub gebucht.

Von größeren Ausfällen bleibt Ewald Nagel von Kreisligist TSV Schongau verschont. „Wir müssen zwar immer wieder einmal auf den einen oder anderen verzichten, weil er in Urlaub fährt, aber kompakte Urlaubsplanungen haben wir nicht“, verdeutlicht er. „Das ist nicht tragisch, denn wir haben für unsere Erste einen großen Kader von 18 Spielern.“ Problematischer wird es für die Fußballer selbst, wenn sie länger von der Mannschaft weg sind. „Die müssen sich dann erst wieder in die Mannschaft spielen“, kündigt Nagel an, der aber keine Urlaubsvorschriften ausgibt. „Ich bin zwar daran interessiert, dass meine Spieler nicht gerade in der Fußballzeit frei machen, aber das lässt sich oft aus betrieblichen Gründen nicht regeln“, hat er Verständnis.

„Gottseidank haben wir wegen den Ferien keine Ausfälle“, spricht Franz Zimmermann vom VfL Denklingen die Urlaubsplanungen seiner Fußballer an. „Bei uns sind alle da“, verweist er auch auf die Erfolgsbilanz. „Es kommt zwar vor, dass der eine oder andere unter der Woche fortfährt, aber zum Spiel sind sie alle wieder da.“ Zimmermann hätte allerdings gerne, dass die Spiele in der Sommerzeit später angepfiffen werden, wenn es nicht mehr so heiß ist, und verweist auf ein Abendspiel gegen Türk Landsberg, als die Temperaturen angenehm zum Spielen waren.

Nur vereinzelt muss Trainer Klaus Traxel beim SV Hohenfurch auf Stammspieler verzichten. „Aber das lässt sich schon ausgleichen“, hat er damit keine Probleme. „Allerdings beginnt die Saison für mich zu früh“, spricht er die Hitze an. „Dass da der Verband nicht reagiert, das ist für mich unverständlich“, wettert er. Lieber würde Traxel erst Anfang September beginnen und öfter unter der Woche spielen.

Ein paar Probleme mehr hat der TSV Altenstadt mit der Urlaubsplanung seiner Fußballer. „Uns trifft das schon hart“, spricht Trainer Peter Eismann die Ausfälle an. Auf Florian Lehmann, Georgios Mavrokefalos und Patrik Stadler kann oder konnte er deshalb nicht zurückgreifen. „Und zwischendurch machten einzelne Spieler Urlaub“, klagt der 47-Jährige, der zudem auch Verletzte ersetzen muss. Verständlich, dass sich Eismann bei der Urlaubsplanung von seinen Fußballern mehr Rücksicht auf den Spielbetrieb gewünscht hätte. Mit etwas mehr Rücksicht der Kicker auf die Punktspielrunde könnten die Altenstadter sicherlich besser stehen. df

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