Schongau - Fast genauso viele „Araber“ wie auf der Münchner Maximilianstraße sind am Samstag in Schongau gesichtet worden - beim Faschingsball der Kolpingsfamilie.

„Araber-Alarm“ in Schongau: Passend zum Motto hatten sich beim Faschingsball der Kolpingsfamilie zahlreiche Besucher kostümiert. Foto: uf
Fast genauso viele „Araber“ wie auf der Münchner Maximilianstraße sind am Samstag in Schongau gesichtet worden. Aber nicht etwa, weil die Saudis die Lechstadt als neues Urlaubsparadies entdeckt haben. „Schuld“ war die Schongauer Kolpingsfamilie, die ihren alljährlichen Maskenball im Jakob-Pfeiffer-Saal unter das Motto „Tausendundeine Nacht“ gestellt hatte.
Mit dem Auftritt der großen und kleinen Schongauer Prinzengarde erreichte die Stimmung schnell einen ersten Höhepunkt. Ebenso auf dem Programm stand ein Auftritt des Männerballetts, das wie bereits im vergangenen Jahr in einer heißen Show Bully-Herbig-Filmerfolge wie „Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise“ Revue passieren ließ.
Großer Andrang herrschte beim Limbo-Wettbewerb, den zwei „Haremsdamen“ unter Einsatz sämtlicher Bauchtanzkünste für sich entscheiden konnten. Als schönste Maske wurde ein komplett blauer Dschinn gekürt, der sein Öllämpchen selbst spazieren trug.
Ein gelungener, amüsanter Abend also, bei dem lediglich das beliebte Spiel zum Song „Wir fahren mit dem Bob“ nicht so recht in Fahrt kam. Aber was will man schon erwarten: Die Orientalen haben da ja eher Erfahrung im Kamelreiten.
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