Schongau - Krank, hohl und zum Teil vom Pilz befallen: Etwa zehn Bäume sind am Dienstag im Bereich des Rößlekellerbergs in Schongau gefällt worden - aus Sicherheitsgründen.

Jede Menge Holz: So sah es am Dienstagmittag am Rößlekellerberg aus. Etwa zehn Bäume mussten wegen Pilzbefalls bzw. anderer Schäden gefällt werden. Foto: Schröder
Ganz schön ins Schwitzen gekommen sind die Mitarbeiter des Amtes für Forsten und Gartenbau der Stadt: Denn sie hatten mit der Fällung von Bäumen auf der Marktoberdorfer Straße im Bereich des Rößlekellerbergs einiges zu tun.
Und beim bzw. nach dem Fällen der Bäume wurde dann erst das gesamte Ausmaß der Schäden an den Bäumen sichtbar. „Wie vermutet waren die Eschen durch das Eschentriebsterben, eine Pilzerkrankung, nicht mehr zu retten“, so der Stadtförster.
Besondere Vorkommnisse gab es weder während der Fällarbeiten, noch bei der Verkehrsumleitung über die B 17 bzw. die Schönlinderstraße. Und weil die Arbeiten - obwohl mehr Bäume gefällt werden mussten als vorher angenommen - schneller vorangingen als erwartet, konnte die Marktoberdorfer Straße samt der beiden Fuß- und Radwege, zumindest war das der Infostand bei Redaktionsschluss, schon am Abend wieder freigegeben werden.
Wie Thien weiter ausführte, sind für die gefällten Bäume natürlich Neupflanzungen geplant - allerdings keine Eschen mehr. Genaueres würde aber erst nach der anstehenden Überplanung des Fuß- und Radweges geregelt.
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