Die Mitgliederzahl wuchs um drei, der Verrechnungswert stieg um 5,1 Prozent, hat so „die 5-Millionen-Marke geknackt“. Auch bei Facebook, mit dem der MR laut Saur sein modernes Image unterstreichen will, wurde eine runde Zahl erreicht und am Tag zuvor der 100. Fan begrüßt.
Deutlich verbessert wurden laut Saur die Personalsituation - durch Einstellung eines neuen Mitarbeiters - und die räumliche Situation - durch Modernisierung des Büros. Für die Umbauarbeiten wurden 2012 exakt 27 616 Euro abgerechnet, für die Personalaufstockung sind 30 000 Euro fällig. Somit lässt sich laut Saur eine „Beitragsanpassung“ nicht vermeiden.
Die Versammlung stimmte geschlossen für die neuen Tarife. Der Grundbeitrag steigt von 20 auf 30 Euro, pro Hektar Betriebsfläche sind künftig 20 Cent mehr zu zahlen. Außerdem sind von den beim Maschinenring erzielten Umsätzen 0,5 Prozent abzuführen. Im Gegenzug baut der „MR Oberland“ seine Leistungen aus. So können Mitglieder, die eine Photovoltaikanlage haben, diese überwachen und mit anderen vergleichen lassen, um Fehler schneller zu erkennen.
Auch bei der Nutzung der Windkraft zur Energiegewinnung können sich Landwirte beraten lassen. An Bedeutung gewinnen wird laut Vorsitzendem Stephan Palkowitsch die Beratung. Da die Technologie, etwa GPS-Navigation bei der Feldbewirtschaftung, immer komplexer wird, sei es zeitsparend für die Landwirte, wenn sich der Maschinenring auf dem Laufenden halte und die Mitglieder informiere. Palkowitsch: „Wir müssen dabei fünf bis zehn Jahre in die Zukunft denke .“
Alfred Schubert













