Schongau - „Es lebe der Sport“ war das Motto des diesjährigen Faschingskränzchen des Katholischen Mütterkreises und des Katholischen Frauenbundes.

Die „Mädels“ des Frauenbundes in perfekter Cheerleader-Verkleidung. Foto: Herold
Im bunt dekorierten Jakob-Pfeiffer Saal bildeten die beiden Vereine eine starke Gemeinschaft und feierten miteinander ein an Masken und Einlagen ideenreiches Fest.
Hochaktuell der Bühnenauftritt der „Mädels“ des Frauenbundes, die frisch aus den USA eingeflogen waren. Hatten sie noch vor wenigen Stunden bei dem Sportspektakel „Super-Bowl“ als Cheerleader für Stimmung gesorgt, brachten sie diesen Schwung mit nach Schongau. Das Outfit stimmte perfekt, sogar die Sonnenbrillen erinnerten an „Uncle Sam“.
Mooser, selbst als Fußball WM-Maskottchen maskiert, musste sich von den beiden Sportreporterinnen Maria-Luise Stöckler und Siglinde Schulitschenko so manche Frozzelei anhören. So erfuhr das Publikum, dass das Fußball-Ministrantenturnier, bei dem der Stadtpfarrer als Stürmer eingesetzt war, nur verloren wurde, weil Mooser mit uralten zerlatschten Turnschuhen antrat. Dass er auch noch bei einer Schlauchbootfahrt das Boot zum Kentern brachte und damit seinen Ministranten zum ungewöhnlichen Erwerb des „Seepferdchens“ verhalf, unterstrichen die sportlichen Ambitionen von Mooser.
Für die Einstudierung des Bühnenauftritts der acht Cheerleader wurde Ulla Rankl mit Blumen geehrt. Alle Größen des Sports waren an diesem Nachmittag auf der Tanzfläche anzutreffen. Von Hans Krankl bis Marquez, von Kuranji bis zum Nachwuchsspieler des TSV Altenstadt, die Besucherinnen hatten ideenreiche Maskeraden angelegt. Als „Kleine Feiglinge“ fiel die Gruppe der Frauen aus Hohenfurch besonders auf. Im schwarzen Flaschen-Kostüm mit giftgrünen Perücken waren sie der Blickfang in der rechten Fankurve des Pfarrheims. Und den Fans wurde im Laufe des Nachmittags ein reichhaltiges Programm geboten. Die Tanzgruppe des Mütterkreises um Herta Stadler zeigte, dass das sportliche Motto auch hier alle infiziert hatte.
Eine etwas andere Variation des Sports gab Ilse Rupprecht zum Besten, der es allein beim Betrachten einer Sportsendung im Fernsehen vom Kanapee aus schon den Schweiß aus den Poren treibt. Die Kindertanzgruppe von Christa Zidek wagte sich in diesem Jahr auf die große Bühne der Clownerie und überzeugte mit Bravour. Das farbenfrohe Sextett demonstrierte, wie man durch acht Ohren und vier Köpfe hindurch einen Luftballon aufblasen kann.
Den Abschluss bildete der Auftritt der Minigarde, die je einen Marsch- und Showteil auf die Tanzfläche legte. Dass fröhliches und geselliges Feiern im Fasching nicht allein ein Privileg der Jugend ist, bewiesen die vitalen Damen durch ihre rege Präsenz auf der Tanzfläche. (hh)
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