Zapfhahn_Profi: Karl-Heinz Gerbl brauchte einen Schlag. aj

Wenn Altenheim-Bewohner Oktoberfest feiern

Schongau - „O´zapft is“ hieß es dieser Tage im Altenheim Heiliggeist-Spital.

Zum zehnten Mal feierten die Seniorinnen und Senioren Oktoberfest und genossen bei Blasmusik, Brezn, Bier und Kaffee die Stimmung im weiß-blau geschmückten Essenssaal.

Sollte Schongaus Bürgermeister Karl-Heinz Gerbl doch noch höhere politische Ämter anstreben und beispielsweise Oberbürgermeister von München werden, so kann er eines bereits: Bier anzapfen. Denn während Christian Ude heuer auf der Wiesn zwei Schläge benötigte, brauchte Gerbl, der sich extra eine Brauerschürze umgehängt hatte, nur einen Schlag.

Dabei hatte er vor dem Anstich die Anwesenden noch gewarnt: „Die Kosten der Kleiderreinigung der ersten Reihe übernimmt die Stadt. Brillen und Hörgeräte werden nicht erstattet“. Allerdings fehlte der obligatorische Holzhammer, so dass sich Gerbl mit einem einfachen Maurerhammer behelfen musste.

„Seit zehn Jahren feiern wir hier quasi eine Wiesn in Schongau. Und unsere Bewohner haben immer einen riesen Spaß“, erklärte stellvertretende Pflegedienstleiterin Petra Kopacek. Die Leiterin der Verwaltung, Roswitha Seichter, sagte: „Am 1. Oktober jährt sich der Umbau des Hauses zum 20. Mal“.

Livemusik lieferte mit seiner Hammond-Orgel Edi Turrina. Nach dem Anzapfen servierten die Altenpflegerinnen, alle im Dirndl, Kaffee und Kuchen. Im weiteren Verlauf traten junge Trachtler des Schongauer Trachtenvereins auf und Mitglieder der Musikschule Schongau spielten zünftige Blasmusik. Zum Abschluss wurden den rund 90 n Bewohnern Hendl und Brezn kredenzt.

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