Zustimmung für gemeinsame Ortsentwicklung

Schongau - Ohne große Diskussion hat die Stadt Schongau zugestimmt, ein geeignetes Büro zur Erstellung eines Ortsentwicklungskonzepts für den Wirtschaftsraum Schongau-Peiting-Altenstadt zu beauftragen.

Weil nicht alle Ratsmitglieder der drei beteiligten Gemeinden bei der Auswahl dabei sein können, hat die Stadtverwaltung vorgeschlagen, dass neben den beiden Bürgermeistern je ein Vertreter der im Stadtrat vertretenen Fraktion dabei sein sollen.

Das ging auch einstimmig durch, aber nicht ohne einige scharfzüngige Anmerkungen. „Ich habe Bedenken, was da vorwärts gehen soll“, sagte Michael Motz (UWV), Bei einer gemeinsamen Besprechung seien viele Vorwürfe von Peitinger Seite gekommen, „jeder war irgendwo dagegen“. Auch sein Fraktionschef Stephan Hild (UWV) erinnerte, dass die Thematik Lkw-Ortsdurchfahrt in Peiting, die er als „UPM-Blockadeaktion“ bezeichnete, noch immer vielen Schongauer sauer aufstoße. Er hoffe, dass das bei einer engeren Zusammenarbeit bereinigt werde.

Lobend äußerte sich dagegen SPD-Fraktionschef Robert Bohrer - und das überraschenderweise über Peitings CSU-Fraktionschef Peter Ostenrieder. „Ich habe ihn für einen Gegner der Zusammenarbeit gehalten, aber das ist nicht so“, lobte Bohrer. „Da hatte ich ein falsches Bild. Ich war angenehm überrascht.“

bo

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