Seefeld - Kaum zum Durchschnaufen sind die Mitarbeiter der Ambulanz am Seefelder Krankenhaus: Die Zahl der Opfer von Unfällen auf dem Eis waren so groß, dass bis in die Nacht operiert werden musste.

Teilweise ging’s zu „wie am Stachus“
„Es war schrecklich“, sagt Schwester Claudia mit Blick auf das vergangene Wochenende. Im Minutentakt sind ihren Angaben nach verunglückte Schlittschuhläufer und Spaziergänger in der Ambulanz der Chirurgischen Klinik Seefeld vorstellig geworden. „Ich habe die gar nicht mehr zählen können“, stöhnt die Schwester, die am Sonntag bis in den Abend Überstunden schieben durfte.
Die Palette der Verletzungen war groß: Handgelenkfrakturen, Oberschenkelhalsbrüche und Platzwunden sind nur einige, die die Schwester nennt. Die meisten Patienten seien auf dem Weßlinger See gestürzt, aber auch auf dem Pilsen- und Wörthsee seien mehrere verunglückt. Auf den beiden Seen zählte die Wasserwacht am Wochenende insgesamt 15 Einsätze.
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