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Wolfratshausen - Werner Müller-Schell gewann am Wochenende die Albstadt-Rundfahrt. Nun bereitet sich der Rennradfahrer auf die WM der Journalisten vor - ganz ohne Verletzungen.

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Die Entscheidung über den Sieg fällt am zweiten Tag
Als Werner Müller-Schell vor zwei Wochen zum Titel des Wolfratshauser Stadtmeisters sprintete, war es für den Deininger der erste größere Erfolg seit drei Jahren. Verletzungen und Krankheiten hatten den Radsportler des RSC Wolfratshausen in der Vergangenheit immer wieder weit zurückgeworfen. „Seit dieser Saison geht es mir aber wieder gut und ich kann ungehindert trainieren“, freut er sich. Dass die Form stimmt, zeigte er erneut am Wochenende: Da holte sich Müller-Schell den Gesamtsieg bei der Albstadt-Rundfahrt, einem dreitägigen Etappenrennen in Baden-Württemberg.
Bereits auf der ersten Etappe war der 22-Jährige ins weiße Trikot des Führenden in der Elite-Kategorie geschlüpft - bis zum Ende sollte er es nicht mehr ausziehen. „Die Entscheidung in der Gesamtwertung fiel am zweiten Tag“, erzählt Müller-Schell. Auf der 40 Kilometer langen Bergetappe setzte er sich zusammen mit zwei anderen Fahrern vom Feld ab und fuhr einen Vorsprung von über drei Minuten heraus. (jha)
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