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Schongau - Der Bayernkrug geht in das Halbfinale, und die Eishockey-Truppe der EA Schongau ist noch immer dabei. Gegen den TSV Trostberg hat die Mannschaft von Trainer Reiner Lohr sogar zweimal das Heimrecht: Am Freitag, 12. März, um 19.30 Uhr, und am Sonntag, 14. März, wird um 17 Uhr gespielt.

Jetzt geht es um den Bayernkrug: Nach dem starken Finale in der Landesliga-Aufstiegsrunde (Bild gegen Weiden) sind die Schongauer auch für den Bayernkrug fit. foto: df
Die Punktspielrunde ist inzwischen vorbei, die Eishockey-Truppe der EA Schongau schloss in der Landesliga-Aufstiegsrunde in der Gruppe B auf einem beachtlichen dritten Platz ab. Das macht den Fans und der Mannschaft Hoffnung, dass die Lechstädter auch im Kampf um den Bayernkrug zuschlagen.
Der Bayernkrug wurde für die Mannschaften in der Bezirksliga und in der Landesliga einst ins Leben gerufen, allerding lässt die Terminplanung Zweifel über die Verwertbarkeit der Runde aufkommen. In Trostberg sind die Eismaschinen aus Kostengründen inzwischen abgeschaltet. Deshalb müssen beide Matches in Schongau gespielt werden, und folglich ist das große Interesse der Gäste an ein Weiterkommen zu bezweifeln. Das zweite Halbfinalspiel zwischen Weiden und Germering wird erst am 19. und 21. März gespielt, so dass frühestens am 26. und 28. März mit den Finalspielen zu rechnen ist.
Auch bei den Lechstädtern könnte die späte Terminplanung die Eiszeiten hinausschieben. Einige Spieler weilten schon im Skiurlaub, so dass Trainer Reiner Lohr experimentieren muss. „Aber der kleine Kader gibt ihm die Möglichkeit, unsere Nachwuchsspieler einzusetzen“, spricht Pressesprecher Gerhard Siegl die Vorteile der Runde an.
Der TSV Trostberg ist heuer in der Landesliga Süd im engen Wettstreit um die Tickets für die Aufstiegsrunde knapp gescheitert. Gerade mal ein Punkt fehlte, wenngleich er nach Gruppensieger Germering die meisten Tore (90) erzielt hat. Die Abstiegsrunde wurde ohne Probleme überstanden. Die etwa 100 Tore, die geschossen wurden, sprechen zwar für den Sturm. Doch genauso anfällig präsentiert sich die Defensive mit 85 Gegentreffern.
Deshalb wundert es nicht, dass die besten Cracks in der Offensive zu suchen sind. Timothy Coutu kam vom SC Riessersee und war 2005/06 auch schon bei der EA Schongau im Einsatz. Allerdings mehr in der Junioren-Bayernliga. Der Kanadier Ryan Kurtz und Martin Hagemeister sind die brandgefährlichen Torjäger. Die Routiniers im Team sind Ken Grapentine, Rainer Roßmanith und Marco Habereder.
Auch Trainer Stefan Feldner schnürt noch die Schlittschuhe, so dass die Mannschaft an der Bande von Richard Linner gecoacht wird. Neun der Spieler haben beim TSV Trostberg die Dreißig bereits überschritten, ein Duo ist sogar über vierzig Jahre alt. Der Deutschkanadier Grapetine gehört mit 46 Jahren zu den auffälligsten Cracks. df
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