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Altenerding - Die SpVgg Altenerding rang den Bezirksoberliga-Tabellenführer TSV Indersdorf nach 60 begeisternden Minuten mit 33:32 (15:15) Toren nieder.

Ein heiß umkämpftes Match sahen die Zuschauer. Christian Weiß (Nr. 17), Michael Kunz und Patrick Schmid (v. r.) beobachten Daniel Sagert beim Wurf. Foto: kressierer
Altenerding – Mit stehenden Ovationen wurden die Biber gefeiert, und sie hatten es sich redlich verdient. Mit Fabian Stoiber hatten sie den überragenden Akteur in ihren Reihen. Er setzte nach 30 Sekunden mit einem Kontertor die erste Duftmarke. Patrick Schmid erhöhte kurze Zeit später zur 2:0-Führung. Eine Strafzeit gegen Patrick Schmid wurde von Indersdorf sofort zum 4:4 genutzt, doch ein Rückraumwurf von Christian Weiß bedeutete die erneute Führung.
Den ersten Rückstand nahm die SpVgg in den nächsten beiden Minuten hin. Wieder hatte man eine passende Antwort parat. Selbst in Unterzahl gelang Goalgetter Daniel Sagert das 8:7. Michael Kunz dirigierte das Spiel, und am Kreis arbeitet Patrick Schmid für zwei. Nach 20 Minuten hatte Altenerding die Nase vorne. Bennet Braune störte als vorgezogener Abwehrspieler die gegnerischen Angriffe frühzeitig. Als sieben Minuten vor der Halbzeit Tugkan Akkoc und Stoiber die Biber zum ersten Mal mit drei Toren in Führung brachten (13:10), nahmen die Gäste eine Auszeit. Dach gelangen ihnen vier Treffer hintereinander. Mehr ließ die SpVgg vorerst nicht zu. Man hatte ja noch Fabian Stoiber in petto. Zwei Konter wie aus dem Lehrbuch und die Führung war wieder auf der Habenseite, ehe den Gästen kurz vor dem Halbzeitpfiff noch der 15:15-Ausgleich gelang.
Der Favorit wankte auch anfangs der zweiten Halbzeit. In Unterzahl gelang ihm der 19:19-Ausgleich. Der eingewechselte Torhüter Christopher Schindler parierte einen Siebenmeter. Indersdorf kämpfte verbissen um den Anschluss. Stoiber wurde inzwischen enger gedeckt, dafür sprangen Akkoc, Sagert und Weiß in die Presche. Mit ihren Treffern hielt der Gastgeber den Zwei-Tore-Vorsprung bis zwölf Minuten vor dem Ende (26:24). Den Gästen gelang der 27:27-Ausgleich. Jeder wartete jetzt auf eine Schwäche des anderen. Torhüter Frank Lippert wuchs über sich hinaus. Michael Kunz hatte Pech mit einem Pfostenwurf, aber auch Indersdorf setzte einen Strafwurf an den Pfosten. Die Biber witterten die Sensation. Ein Foul gegen Stoiber gab den Bibern die Gelegenheit, mit einem Siebenmeter in Führung zu gehen. Sie wurde von Kunz souverän genutzt. Der Gegenangriff fand bei Torhüter Lippert seinen Meister, und Stoiber krönte seinen tolle Leistung mit dem entscheidenden 33:31. (gew)
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