Entzündete Mandeln und Wurstsemmeln
014.11.08|DachauFacebook
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A
Pipinsried - Weil Sascha Bobak erkrankt ist, könnte schon an diesem Wochenende die nächste Runde im Pipinsrieder Torwart-Roulette eingeläutet werden.

Sascha Bobak liegt flach: Der Pipinsrieder Keeper laboriert an einer eitrigen Mandelentzündung. Foto: hab
Sollte die schwere Mandelentzündung bis Sonntag nicht abklingen, wird wohl FCP-Youngster Christian Vötter zu einem weiteren Landesliga-Einsatz kommen. Mitte der Woche sah es noch ganz finster aus in Sachen Sascha Bobak, denn die erste Diagnose lautete: Scharlach. Doch auch mit einer eitrigen Mandelentzündung ist nicht zu spaßen, und deshalb wird Spielertrainer Marcel Richter seinen Stammkeeper nur dann ins Tor stellen, wenn die akute Phase der Erkrankung rechtzeitig abklingen sollte. Doch Bobak ist nicht das einzige Pipinsrieder Sorgenkind vor dem lebenswichtigen Heimspiel gegen den Tabellensiebten TSV Schwabmünchen (Sonntag, 14.30 Uhr). Alexander Schiller musste die Trainingseinheit am Donnerstag abbrechen, obwohl die Gehinerschütterung nun schon einige Tage zurückliegt und er sich, wie befohlen, jeglicher körperlicher Betätigung entsagt hat. Er verspürte unter Belastung ein Schwindelgefühl. „Da habe ich ihn sofort zum Duschen geschickt, denn bei Kopfverletzungen muss man besonders gut aufpassen“, so Richter, der auch noch um den Einsatz von Dominik Betz bangt: „Der Fuß ist noch grün und blau, keine Ahnung, ob er ihn am Sonntag voll belasten kann.“ Immerhin, Sebastian Pummer und Christian Jalsevec hielten im Training durch, beide sind am Sonntag gegen Schwabmünchen mit von der Partie.
Während Trainer Richter im Training bemüht war, weiteres Unheil von seinen Schäfchen fern zu halten, teilte Präsident Höß mal wieder kräftig aus. Im schwäbischen Raum rechnete er öffentlich mit der Landesliga ab: „Das ist eine tote Liga. Wir haben mit die meisten Zuschauer, und wenn sich dann doch mal einige gegnerische Fans in unser Stadion verirren, dann bringen die oft auch noch ihre eigenen Wurstsemmeln mit.“ Was ein Verbrechen der besonderen Art sei, so Höß, denn: „Unsere Semmeln sind die besten weit und breit.“
zurück zur Übersicht: Nachrichten