Peiting - Entgegen den vorherigen Gepflogenheiten feierte der EC Peiting gegen die Passau Black Hawks noch einen hohen Sieg. Mit 7:1 (1:1, 4:0, 2:0) fegte der Tabellenführer der Oberliga Süd die Niederbayern, gegen die es bisher einen knappen Sieg und zwei Penalty-Niederlagen gab, vom Eis.

Dem Gegner haushoch überlegen: Mit 7:1 bezwang der EC Peiting die Passau Black Hawks und demonstrierte dabei seine bessere Klasse. Michael Kreitl (vorne am Boden) traf zum 2:1. Links Premysl Sedlak, rechts Anton Saal. foto: df
Das Handicap spielte bei den Gästen mit: „Bei uns sind viele krank oder verletzt“, bedauerte Trainer Dave Rich, der nur mit einem Dutzend Feldspielern angereist war und dem die Schadensbegrenzung wichtig war. Entsprechend präsentierten sich die Passauer auch, die gerade mal ein Drittel lang einigermaßen mithalten konnten. „Unsere jungen Leute haben heute viel Eiszeit bekommen, und die haben ihre Sache recht gut gemacht“, lobte der Kanadier.
Junge Leute bekamen auch beim EC Peiting viel Einsatz. Premysl Sedlak begann sogar in der vierten Sturmreihe. „Es war lange Zeit nicht klar, ob der spielen wird und ob er den Belastungen standhält“, begründete Peitings Trainer Leos Sulak die Änderung. „Premysl sollte sich erst einmal warmspielen“, sprach der ECP-Trainer auch die Play-offs an. „Passau ist heute stark esatzgeschwächt ins Spiel gegangen. Aber in den Play-offs sieht das anders aus“, ist er überzeugt.
Passaus Trainer will hingegen ein erneutes Zusammenteffen mit den Oberbayern vermeiden. „Ich wünsche den Peitingern viel Glück - wenn wir uns nicht mehr sehen“, fügte Dave Rich hinzu.
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