Schongau - Schongaus Handball-Damen erlebten wieder einmal einen herben Rückschlag. Mit 14:16 unterlagen die Lechstädterinnen gegen Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck, und damit ist der enge Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga wieder voll entbrannt.

Vom Letzten gestoppt: Schongaus Handballerinnen warfen beim 14:16 gegen Fürstenfeldbruck zu wenig Tore. foto: df
Nicht der Defensive, sondern dem Angriff muss Trainer David Schmoldt Vorwürfe machen. „14 Tore sind gegen eine Mannschaft wie Fürstenfeldbruck zu wenig, damit gewinnt man kein Spiel“, wetterte er und brachte noch in Anrechnung, dass Fürstenfeldbruck seine letzten zehn Spiele verloren hat. An Chancen mangelte es den Schongauer Damen nicht, wie der Interimstrainer bemerkte. „Aber leider haben wir die besten Gelegenheiten ausgelassen“, bedauerte Schmoldt.
Weil auch die Frauen aus Fürstenfeldbruck, bei denen vor allem die Torhüterin überzeugte, nach vorne nicht viel zustande brachten, begaben sich die beiden Mannschaften mit einem 6:6 in die Kabinen. Doch auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spiel der beiden Parteien. Schongau spielte sich eine Chance nach der anderen raus, doch viel passiert ist nicht. „Wir haben es versäumt, den Ball öfter im gegnerischen Tor unterzubringen“, bedauert Schmoldt. Als Schongau mit 12:10 vorne lag, hatten die Handballerinnen schon Hoffnung auf den Sieg. Doch die Gastgeberinnen versäumten es, mit weiteren Treffern nachzulegen und die Führung auszubauen.
Das ist für Schongaus Frauen wieder ein Vier-Punkte-Spiel. „Hoffentlich mit einem positiven Ausgang für unsere Damen“, so David Schmoldt. Die Tore: Tanja Wiedemann 4, Sabine Hutter 4, Andrea Salzmann 3 (davon 2 Siebenmeter), Anna Amberg 1 (1 Siebenmeter), Claudia Freißl 1 (1 Siebenmeter). df
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