427.10.08|Nachrichten|Nachrichten
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Dachau - Das mit Spannung erwartete Landkreisderby zwischen den Bezirksoberliga-Handballteams des ASV Dachau und des TSV Indersdorf nahm seinen erwarteten Verlauf. Der Favorit aus dem Glonntal setzte sich mit 28:21 (14:10) durch und untermauerte seine Ambitionen auf die direkte Rückkehr in die Landesliga.

Schwer zu halten war im Derby Felix Andlauer. foto: daniela bartels
Unter der umsichtigen Leitung von Schiedsrichter Joachim Niederlöhner (TSV Schleißheim), der die Partie alleine leiten musste, weil sein Teampartner kurzfristig erkrankt war, entwickelte sich ein temperamentvolles Match, in dem der Gast von der Glonn über weite Strecken den Ton angab, auch wenn der aufopfernd kämpfende ASV lange Zeit dagegenhalten konnte. Die Anfangsphase verlief bis zum 4:5 relativ ausgeglichen, doch dann nutzte der Spitzenreiter eine Zeitstrafe der Dachauer zu einer Viertoreführung (8:4). Und diesen Vorsprung gab das Team von Spielertrainer Jürgen Vogl, der wegen einer Zerrung nur coachen konnte, bis zur Halbzeitpause (14:10) nicht mehr ab.
Auch nach dem Seitenwechsel schafften es die jungen Dachauer zunächst nicht, sich näher an den Favoriten heran zu schieben, denn die souverän und abgeklärt agierenden Gäste hielten den aufopfernd kämpfenden ASV, dem allerdings die Durchschlagskraft aus dem Rückraum fehlte, sicher in Schach. Indersdorf meisterte auch die einzige brenzlige Situation Mitte des zweiten Durchgangs, in der sich der ASV auf 17:19 herangekämpft hatte, bravourös. Zumal der ASV in dieser Phase trotz doppelter Überzahl nicht clever und entschlossen genug agierte. Besser machten es da schon die coolen Gäste. Innerhalb weniger Minuten zogen sie auf 27:19 weg und machten den Sack endgültig zu. (sche)
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