Schongau - Der Sonntag ist Handball-Großkampftag. Beginn ist um 10 Uhr: Sechs Spiele erleben die Besucher in der städtischen Sporthalle. Die Highlights sind um 16.15 Uhr das Duell der Herren gegen den SSV Ettal und um 18 Uhr das Match der Damen in der Bezirksoberliga gegen den TuS Fürstenfeldbruck.

Eine Steigerung ist nötig: Schongaus Handball-Damen gehen am Sonntag gegen Fürstenfeldbruck auf Torejagd. foto: df
Interimstrainer David Schmoldt, der in der Stadt am Lech die Frauen unter seine Fittiche genommen hat, spricht von richtigsweisenden Wochen, wenn er auf die Duelle der Damen und Herren zu sprechen kommt. Beide gegnerischen Mannschaften sind hinter den Lechstädtern postiert. Vor allem die Damen rechnen sich gegen die Truppe aus Fürstenfeldbruck viel aus. Die Gäste sind Letzte und haben erst zwei Punkte, und sie haben eine Serie von zehn Niederlage hinter sich.
Überzeugt ist der Interimstrainer, dass die Mannschaft das schaffen kann. „Meine Mädels haben ein enormes Potenzial“, spricht er das Training an. „Aber leider gelingt es nicht, dies auch auf dem Spielfeld umzusetzen. Wir haben im Training hart und konzentriert gearbeitet. Deshalb sollte einem erfolgreichen Heimspiel nichts mehr im Wege stehen.“
Schongaus Männer hoffen in der Bezirksklasse West gegen den SSV Ettal, dass der Sieg in Mindelheim motiviert. Im Hinspiel hatten die Lechstädter in Ettal mit 24:28 das Nachsehen. Der siebte Platz kann nur wenig befriedigen, eine Verbesserung ist nötig. Erstmals ist in der Reihen der Schongauer Neuzugang Thomas Namdar dabei, der nach einer Trainingseinheit und der Erledigung der Pass-Modalitäten für frischen Schwung sorgen soll. Gegen den Vierten der Liga ist eine geschlossene Mannschaftsleistung nötig.
Während des gesamten Spielbetriebs wird am Sonntag in der städtischen Sporthalle für das leibliche Wohl gesorgt. Und der Förderverein legt für die Handballer auf der Tribüne die Trainingsanzüge und Aufwärmshirts zur Anprobe bereit. df
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