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Sieg im TT-Gippfel festigt Hohenpeißenbergs Führung

Sieg im TT-Gippfel festigt Hohenpeißenbergs Führung

Hohenpeißenberg - Die Tischtennis-Truppe des TSV Hohenpeißenberg machte ihr (fast) Meisterstück. Vier Spieltage vor Abschluss der Punktrunde in der 2. Bezirksliga setzte sich das Team im Gipfeltreffen gegen den TSV Weilheim mit 9:7 durch und hat vier Punkte Vorsprung.

Spannung pur an allen Platten: Beim Spitzenspiel der 2. Bezirksliga war vier Stunden lang guter Sport geboten. Im Vordergrund stehen sich die Hohenpeißenberger Michael Plörer (vo.) und Georg Luschmann (r.) sowie die Weilheimer Ulrich Kleinhans (l.) und Peter Kriegenhofer gegenüber. Die Partie gewannen die Hausherren mit 3:1. foto: gro

Spannung pur an allen Platten: Beim Spitzenspiel der 2. Bezirksliga war vier Stunden lang guter Sport geboten. Im Vordergrund stehen sich die Hohenpeißenberger Michael Plörer (vo.) und Georg Luschmann (r.) sowie die Weilheimer Ulrich Kleinhans (l.) und Peter Kriegenhofer gegenüber. Die Partie gewannen die Hausherren mit 3:1. foto: gro

Es ist ein allseits beliebtes Spielchen, vor der Partie über ein Ergebnis zu spekulieren. Mutig ging Armin Fürschke die Sache an. „Ich tippe auf ein 9:3“, sagte der Hohenpeißenberger Spieler, als sich diverse Akteure gerade warm spielten. „Ich dachte, dass ihr euch mehr zutraut“, gab Weilheims Peter Kriegenhofer ironisch zurück. Letztlich mussten die Gastgeber froh sein, überhaupt als Sieger das Haus der Vereine verlassen zu dürfen. In einem spannenden Spitzenspiel der 2. Bezirksliga besiegte der TSV Hohenpeißenberg den TSV Weilheim.

Für die weiter verlustpunktfreien Hausherren bedeutete dies mit ziemlicher Sicherheit das Meisterstück. Rechnerisch ist zwar noch alles möglich, „doch da müsste es schon ganz dumm laufen“, sagte Hohenpeißenbergs Teamführer Freddy Haberstock. Zum Spiel selbst sagte er: „Es war klar, dass es eng werden würde. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen.“ Weilheims Nummer zwei Ulrich Kleinhans haderte zwar mit seiner Leistung, meinte aber: „Die Mannschaft kann zufrieden sein. Es lief besser als erwartet.“ Das Manko der Weilheimer: „Wir haben zu viele Doppel verloren“, so Kleinhans. Nur die Paarung Thomas Bruns/Stefan Ländle setzte sich zum Auftakt mit 3:2 gegen Martin Rößle/Holger Kähler durch.

Zu den Rettern der Hohenpeißenberger avancierten die Routiniers im hinteren Paarkreuz: Beim Stand von 6:7 bewiesen Fürschke (gegen Axel Trießl) und Haberstock (gegen Matthias Johann) Nervenstärke und siegten jeweils in fünf Durchgängen. Haberstock lag schon mit 0:2 Sätzen im Rückstand. „Ich habe echt schon gedacht: Jetzt haben wir verloren“, bekannte Georg Luschmann, die Nummer zwei der Hausherren. Im Schlussdoppel machten Michael Plörer und Luschmann mit einem 3:1 gegen Bruns/Ländle dann den Sieg perfekt.

Doch nicht nur der Schlussakkord hatte es in sich. Die rund 30 Zuschauer sahen vier Stunden lang Tischtennis auf hohem Niveau und in freundschaftlicher Atmosphäre; acht der 15 Partien wurden im fünften Satz entschieden. Über zwei 3:0-Siege durfte sich Luschmann freuen. „Der war souverän“, lobte Weilheims Kleinhans. Ein Schmankerl für sich war das Duell der Nummer-eins-Spieler: Mit einem bärenstarken Auftritt schaffte Bruns einen 3:0-Erfolg über Plörer (11:9, 11:8, 11:5).

Sehenswert waren auch die Duelle in den anderen Paarkreuzen. Bis auf eine Partie ging es dabei stets über fünf Durchgänge. Zweimal als Sieger ging Weilheims Peter Kriegenhofer von der Platte: Er brachte auch Hohenpeißenbergs Martin Rößle die erste Saisonniederlage bei.

TSV Hohenpeißenberg: Michael Plörer (1:1), Georg Luschmann (2:0), Martin Rößle (1:1), Holger Kähler (0:2), Armin Fürschke (1:1), Freddy Haberstock (1:1); Doppel 3:1.

Weilheim: Thomas Bruns (1:1), Ulrich Kleinhans (0:2), Peter Kriegenhofer (2:0), Stefan Ländle (1:1), Axel Trießl (1:1), Matthias Johann (1:1). ph

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